Frankfurt a.M. (epd). In einem Offenen Brief fordert ein Bündnis von rund 50 Friedensinitiativen eine öffentliche Debatte über die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland.
Am Montag jährt sich die Befreiung des NS-Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Bei einer Gedenkveranstaltung des Internationalen Auschwitz Komitees fordert Bundeskanzler Scholz Zivilcourage gegen heutige Diskriminierung.
Bonn (epd). Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ fordert von der künftigen Bundesregierung mehr Einsatz zur Ächtung von Atomwaffen. Er appelliere an die neue Bundesregierung, den „Atomwaffenverbotsvertrag der UN zu unterzeichnen“, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses, Martin Singe, am Dienstag laut einer Pressemitteilung des Netzwerks Friedenskooperative in Bonn.
Eichstätt (epd). Forscherinnen der Katholischen Universität (KU) Eichstätt untersuchen seit einem Jahr im Rahmen eines Forschungsprojekts, wie sich Erinnerungsarbeit verändert, wenn es immer weniger Zeitzeugen gibt.
Nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe im Gaza-Streifen bezeichnet der UN-Generalsekretär das Hilfswerk UNRWA als Rückgrat für die humanitäre Hilfe. Schon in wenigen Tagen will Israel das Hilfswerk verbieten.
2025 steht für Memmingen ganz im Zeichen von 500 Jahre "Zwölf Artikel". Höhepunkte des Gedenkjahres sind eine Bayernausstellung von März bis Oktober und ein Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch die Kirchen sind beteiligt.
Die humanitäre Lage im Gaza-Streifen ist katastrophal. Hilfsorganisationen hoffen auf die Umsetzung der geplanten Waffenruhe und fordern uneingeschränkten Zugang zu den Menschen. Bundeskanzler Scholz sichert weitere Hilfe zu.
Hannover (epd). Der Leitende Bischof der deutschen Lutheraner, Ralf Meister, hat seine Hoffnung auf die sich anbahnende Waffenruhe im Gazastreifen bekräftigt. „Diese Waffenruhe wäre ein wichtiges Zeichen der Hoffnung für diese Region“, sagte der hannoversche Landesbischof am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Während des Zweiten Weltkriegs wollte ein NS-Widerstands-Kreis aus Adeligen, Sozialdemokraten und Kirchenleuten ein anderes Deutschland. Auf einem schlesischen Gutshof entwickelten sie Konzepte dafür. Viele von ihnen bezahlten es mit dem Leben.
Vor 80 Jahren versanken kurz vor Kriegsende zahlreiche deutsche Städte in Schutt und Asche. Am 16. Januar wurde die Magdeburger Innenstadt durch einen verheerenden Angriff zerstört. Das diesjährige Gedenken fällt in eine besondere Phase der Trauer.