New York/Genf (epd). UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die politischen und religiösen Führungskräfte in Israel und den besetzten Palästinenser-Gebieten aufgerufen, sich für eine Beruhigung der angespannten Lage einzusetzen. Die jüngsten Gewalttaten mit fünf Toten dürften nicht zu einer Eskalation im Nahost-Konflikt führen, betonte Ban am Freitag in New York.
Köln (epd). Der Nahostexperte Jochen Hippler warnt nach den Anschlägen in Paris vor einem verstärkten Militäreinsatz gegen Terrorismus und den sogenannten "Islamischen Staat" (IS). Man dürfe nicht in die gleiche Falle gehen, in die man damals im Irak und in Afghanistan geraten sei, sagte der Politikwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen am Dienstag im WDR-Radio.
Berlin (epd). Die Bundeswehr soll sich weiter an den UN-Missionen im Südsudan sowie in der sudanesischen Krisenregion Darfur beteiligen. Der Bundestag beschloss am Donnerstagabend eine Verlängerung der
entsprechenden Mandate bis Ende 2016. Die Abgeordneten sprachen sich gegen die Stimmen der Linksfraktion mit großer Mehrheit für den Antrag der Bundesregierung.
Berlin/Köln (epd). Der Mitbegründer und Vorsitzende des Vereins "Gesicht zeigen! - für ein weltoffenes Deutschland", Uwe-Karsten Heye, sieht bei den deutschen Sicherheitsbehörden immer noch einen weit verbreiteten Alltagsrassismus.
Bremen (epd). Kurz vor dem Start der bundesweiten kirchlichen Friedensdekade hat der evangelische Friedensbeauftragte Renke Brahms die Pflicht zur Aufnahme von Flüchtlingen betont. Menschen in Not aufzunehmen und ihnen Hilfe zukommen zu lassen sei ein Gebot der Humanität und der christlichen Verantwortung, sagte der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Dienstag.
Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben ein Defizit von fast elf Milliarden US-Dollar im Nothilfefonds in diesem Jahr beklagt. Millionen Menschen warteten bei Krisen, Konflikten und Katastrophen vergeblich auf Unterstützung, erklärte der Sprecher des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe, Jens Laerke, am Freitag in Genf. Die Lage sei "sehr düster".
Genf (epd). Die Not der Menschen im Bürgerkriegsland Syrien hat sich laut den Vereinten Nationen im Laufe des Jahres weiter verschärft. Rund 13,5 Millionen Männer, Frauen und Kinder bräuchten Schutz vor militärischer Gewalt und seien auf Lieferungen von Lebensmitteln, Medikamenten und anderen Hilfsgütern angewiesen, erklärte ein UN-Sprecher am Freitag in Genf.
Berlin (epd). Die Bundeswehr soll sich auch weiterhin an den Militäreinsätzen der Vereinten Nationen in der sudanesischen Region Darfur und im Südsudan beteiligen. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch eine Fortsetzung der Einsätze, die jeweils eine Entsendung von bis zu 50 Soldaten vorsehen. Die Missionen sollen zu einer dauerhaften Konfliktbeilegung in den Ländern beitragen.
Frankfurt a.M. (epd). Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" will auch nach der Bombardierung eines Krankenhauses im Jemen weiter in dem arabischen Bürgerkriegsland arbeiten.