Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat dazu aufgerufen, Gebete für einen gerechten Frieden in der Ukraine zu verstärken.
Bielefeld (epd). Der Friedensbeauftragte der westfälischen Kirche, Christian Bald, hat mit Blick auf Initiativen zu einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs den Verzicht von Gewalt unterstrichen. Ein Streben nach Frieden brauche als ersten Schritt die Bereitschaft zu einem Gewaltverzicht, erklärte der Bielefelder Superintendent in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung.
Mehr als 380 humanitäre Helfer wurden 2024 getötet - und auch im laufenden Jahr gibt es bereits mehr als 260 Tote. Zum Welttag der humanitären Hilfe würdigt Außenminister Wadephul ihren Einsatz für Menschen in Not.
Die Einschränkung von Waffenlieferungen an Israel wird kritisiert - auch aus den Reihen der Union. Bundeskanzler Merz sieht in der Entscheidung jedoch keine Wende: Die Grundsätze der deutschen Israel-Politik seien unverändert, sagt Merz.
In Gaza, aber auch im Sudan riskieren Beschäftigte von Hilfsorganisationen täglich ihr Leben: Mindestens 383 Helfer wurden vergangenes Jahr weltweit getötet. Hilfswerke dringen auf Schutz und fordern auch von Deutschland diplomatischen Einsatz.
Eichstätt (epd). Seit dem Krieg in der Ukraine sind für deutsche Soldatinnen und Soldaten schwierige Fragen um Leben und Tod nähergerückt. Eine Broschüre für Soldaten mit Familien hat das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Katholischen Universität Eichstätt (KU) herausgebracht.
Frankfurt a.M. (epd). Die europäischen Nato-Mitglieder brauchen nach den Worten des evangelischen Theologen Michael Haspel derzeit die Abschreckung durch Atomwaffen. Deutschland könne entsprechend nicht auf die atomare Teilhabe verzichten, sagte Haspel, der systematische Theologie an den Universitäten Erfurt und Jena lehrt, dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Israel will den Krieg im Gaza-Streifen trotz internationaler Warnungen ausweiten. Die Bundesregierung reagiert darauf mit einem Stopp aller Rüstungsexporte, die im Konfliktgebiet eingesetzt werden könnten. Dafür erntet Kanzler Merz auch Kritik.
Augsburg (epd). Frieden ist laut dem Augsburger katholischen Bischof Bertram Meier nicht gratis zu haben. „Der Friede braucht unsere aktive Mitwirkung“, sagte Meier am Freitag im ökumenischen Festgottesdienst zum 375. Jubiläum des Augsburger Hohen Friedensfestes in der evangelischen Kirche St. Anna in seiner Predigt laut Manuskript.