Sie setzen sich für Menschenrechte und Demokratie ein und sind deshalb Bedrohungen und Repressionen ausgesetzt: Der Aachener Friedenspreis hat ein Musik-Festival gegen Rechtsextremismus und eine studentische Medienplattform aus dem Iran geehrt.
Köln (epd). Bei einer Demonstration gegen Militarisierung und Aufrüstung in Köln ist es am Samstagabend zu Gewalt zwischen Polizei und Demonstrierenden gekommen. Die Versammlung des Bündnisses „Rheinmetall entwaffnen“ sei nach Angriffen auf Einsatzkräfte und wiederholten Verstößen gegen das Versammlungsrecht gestoppt worden, erklärte die Polizei Köln am Sonntag.
Köln (epd). Der Inspekteur der Deutschen Marine, Jan Christian Kaack, hat das geplante neue Wehrdienstmodell als wichtigen Schritt zur Stärkung der Bundeswehr bezeichnet.
Düsseldorf (epd). Gewerkschaften und Friedensaktivisten rufen die Bürgerinnen und Bürger für Montag zur Teilnahme am diesjährigen Antikriegstag auf. Am 1. September sowie um den Tag herum seien bundesweit mehr als 200 Veranstaltungen geplant, teilte das Netzwerk Friedenskooperative am Freitag in Bonn mit.
Düsseldorf (epd). Vergünstigungen für Soldaten wie freie Bahnfahrten sollten nach Ansicht der Caritas auch für die sozialen und ökologischen Freiwilligendienste gelten.
Nürnberg (epd). Die Evangelische Jugend (EJB) in Bayern positioniert sich gegen eine „Wehrpflicht durch die Hintertür“. Laut einer Mitteilung vom Freitag kritisiert die EJB den aktuellen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zur Modernisierung der Wehrpflicht. Zwar seien zunächst höhere Soldzahlungen und verpflichtende Musterung für Menschen mit einem männlichen Passeintrag ab 2027 geplant.
München (epd). Der Wehrbeauftragte der Bundesregierung, Henning Otte (CDU), bezweifelt, ob es mit der Rückkehr zum Wehrdienst auf freiwilliger Basis gelingt, die Bundeswehr zu stärken.
Bielefeld (epd). Der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, hat dazu aufgerufen, das Leid der Menschen in Israel und in den palästinensischen Gebieten gleichermaßen in den Blick zu nehmen.
Die Bundeswehr braucht mehr Personal. Ein neues Wehrdienstmodell soll dafür sorgen, dass mehr junge Menschen bereit sind, sich für die Streitkräfte zur Verfügung zu stellen. Es ist keine Rückkehr zur Wehrpflicht, Pflichtelemente soll es aber geben.
Vor dem Hintergrund militärischer Auseinandersetzungen, vor allem des Kriegs gegen die Ukraine, steigt die Ausfuhr deutscher Rüstungsgüter weiter. 2024 wurden Waffen und Kriegsgerät im Wert von fast 13 Milliarden Euro exportiert.