Bremen/Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms aus Bremen, hat die Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Die Bundesregierung habe sich zwar nicht an den Verhandlungen bei den Vereinten Nationen beteiligt, erklärte Brahms am Freitag in Bonn.
New York/Genf (epd). Der UN-Sicherheitsrat will Waffenlieferungen an Terrorgruppen wie den "Islamischen Staat" entschlossener bekämpfen. Die Bewaffnung der Fanatiker mit Kriegsgerät stelle eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit dar, erklärte das UN-Gremium am Mittwoch (Ortszeit) in New York.
Fritzlar (epd). Mit einer ökumenischen Trauerfeier im St.-Petri-Dom zu Fritzlar von haben Staat und Kirchen von den beiden in Mali ums Leben gekommenen Soldaten Abschied genommen.
Nürnberg (epd). Auch in diesem Jahr gehen wieder an den Gedenktagen für die Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki kirchliche Gruppen in Nürnberg auf die Straße. Sie warnen auch vor Atomwaffentest, teilte das Partnerschaftswerk der evangelischen Kirche Mission EineWelt am Montag mit. Unter der Überschrift "Atomwaffenfrei jetzt" treffen sich am Samstag (5.
Abuja (epd). Mariam Suleiman hält ihr zweieinhalb Jahre altes Mädchen fest auf dem Schoß. Sie lässt die kleine Aisha erst los, als sie über ihr Martyrium zu sprechen beginnt. Die Worte kommen monoton und emotionslos. "Wir rannten und rannten um unser Leben", sagt die 23-jährige Nigerianerin über ihre Flucht vor der Terrormiliz Boko Haram.
Berlin/Bonn (epd). Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden ruft zu Gebeten für den in der Türkei inhaftierten Menschenrechtler Peter Steudtner und seine Mitgefangenen auf. „Leider gibt es keine wirklichen Fortschritte zur Freilassung“, sagte der Vorsitzende der bundesweiten Organisation, Horst Scheffler, am Wochenende in Bonn.
Genf (epd). Die aus der Gewalt von Islamisten befreite nordirakische Stadt Mossul gleicht laut Experten der Vereinten Nationen einem riesigen Schlachtfeld. Tausende Tote lägen unter den Trümmern der einstigen Millionen-Metropole begraben, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Freitag in Genf mit.
Berlin (epd). Auf den Tod zweier Bundeswehrsoldaten bei einem Hubschrauberabsturz in Mali haben der Bundespräsident und deutsche Politiker mit Bestürzung und Trauer reagiert. Während Vertreter der Koalition am Donnerstag den Einsatz in dem westafrikanischen Land verteidigten, forderte die Linkspartei den Abzug der Bundeswehr.