Oberursel (epd). Trotz Krieg und Not hat sich die ukrainische Gesellschaft laut dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis ihre Stärke erhalten. Auch in absoluter Notsituation sei die Ukraine „eine funktionierende, plurale Demokratie“ geblieben, sagte Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz der Zeitschrift „Publik-Forum“ (zweite August-Ausgabe).
Bremen (epd). Die Ukraine muss nach Ansicht des Bremer Kirchenpräsidenten Bernd Kuschnerus bei Verhandlungen über Gebietsabtretungen an Russland mit am Verhandlungstisch sitzen. „Es darf keine Lösung über die Köpfe der betroffenen Menschen hinweg geben.
Genf (epd). Der Ukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen hat Gläubige in aller Welt am Sonntag zu einer Gebetskette für das angegriffene Land eingeladen. Man wolle um ein Ende des Krieges sowie einen gerechten und dauerhaften Frieden bitten, teilte der Ökumenische Rat der Kirchen am Donnerstag in Genf mit.
Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat dazu aufgerufen, Gebete für einen gerechten Frieden in der Ukraine zu verstärken.
Chemnitz/Bonn (epd). Die bundesweite Initiative Ökumenische Friedensdekade lädt in diesem Jahr zu einem zentralen Gottesdienst in die Kulturhauptstadt Chemnitz ein. Die Veranstaltung am 12. November unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ wolle „in einer von Krisen geprägten Zeit mutige Hoffnungszeichen setzen“, teilte der Verein Ökumenische Friedensdekade am Mittwoch in Bonn mit.
Bielefeld (epd). Der Friedensbeauftragte der westfälischen Kirche, Christian Bald, hat mit Blick auf Initiativen zu einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs den Verzicht von Gewalt unterstrichen. Ein Streben nach Frieden brauche als ersten Schritt die Bereitschaft zu einem Gewaltverzicht, erklärte der Bielefelder Superintendent in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung.
Mehr als 380 humanitäre Helfer wurden 2024 getötet - und auch im laufenden Jahr gibt es bereits mehr als 260 Tote. Zum Welttag der humanitären Hilfe würdigt Außenminister Wadephul ihren Einsatz für Menschen in Not.
Die Einschränkung von Waffenlieferungen an Israel wird kritisiert - auch aus den Reihen der Union. Bundeskanzler Merz sieht in der Entscheidung jedoch keine Wende: Die Grundsätze der deutschen Israel-Politik seien unverändert, sagt Merz.
In Gaza, aber auch im Sudan riskieren Beschäftigte von Hilfsorganisationen täglich ihr Leben: Mindestens 383 Helfer wurden vergangenes Jahr weltweit getötet. Hilfswerke dringen auf Schutz und fordern auch von Deutschland diplomatischen Einsatz.
Eichstätt (epd). Seit dem Krieg in der Ukraine sind für deutsche Soldatinnen und Soldaten schwierige Fragen um Leben und Tod nähergerückt. Eine Broschüre für Soldaten mit Familien hat das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Katholischen Universität Eichstätt (KU) herausgebracht.