Bonn/Aachen (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und das katholische Hilfswerk Missio Aachen haben mehr gesellschaftliches und politisches Engagement gegen die Kampfhandlungen im Norden Syriens gefordert.
Genf (epd). Immer mehr Menschen fliehen laut den UN vor den Kämpfen im Nordosten Syriens. Seit Beginn der türkischen Offensive gegen kurdische Milizen Mitte der Woche seien schätzungsweise mehr als 130.000 Frauen, Männer und Kinder in die Flucht gezwungen worden, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe am Sonntag in Genf mit.
Berlin/Rostock (epd). Die Gedenkorte für Mordopfer des rechtsterroristischen "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) werden laut einem Bericht der Zeitung "Welt am Sonntag" immer wieder attackiert. Nach Recherchen der Zeitung ist es bisher in fünf der acht Städte mit Mahnmalen für NSU-Opfer zu Schändungen gekommen.
Genf/Asmara (epd). Die Südafrikaner Nelson Mandela und Frederik de Klerk erhielten den Friedensnobelpreis 1993 gemeinsam für eine historische Leistung: Lange hatten sie sich bekriegt, dann haben sie sich versöhnt. Ebenso war es bei Palästinenserführer Jassir Arafat und den israelischen Politikern Schimon Peres und Jitzchak Rabin 1994.
Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat den türkischen Militäreinsatz im Nordosten Syriens kritisiert und vor einer Eskalation in der Krisenregion gewarnt. Der Angriff der Türkei stelle "eine völkerrechtswidrige Invasion" dar, die sofort beendet werden müsse, sagte Brahms am Freitag.
Genf/Addis Abeba (epd). Abiy Ahmed verliert keine Zeit. Er versprach Versöhnung und legte ein Rekordtempo an den Tag. Seit seinem Amtsantritt am 2. April 2018 hat er Frieden mit dem einstigen Erzfeind Eritrea geschlossen, Tausende politische Gefangene freigelassen und verbotene Parteien wieder erlaubt. Am Freitag wurde dem 43-Jährigen dafür der Friedensnobelpreis zugesprochen.
Halle an der Saale/Berlin/München (epd). Die jüdischen Gemeinden in Deutschland erfahren nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale eine große Welle der Solidarität. Mehr als 1.000 Menschen kamen in der Stadt in Sachsen-Anhalt am Freitagabend zu einer Menschenkette an dem jüdischen Gotteshaus zusammen.
Halle (epd). Igor Matriyets steht vor den Mauern der Synagoge. Er trägt an diesem Donnerstagmorgen demonstrativ seine Kippa. Das macht er sonst eigentlich nicht. Aus einem Gefühl der Unsicherheit heraus, und weil er seinen Glauben so beschreibt: "Wie ein Christ, der auch nur Weihnachten in die Kirche zum Gottesdienst geht." Heute ist aber alles anders.
Koblenz (epd). Wenn sich ein Soldat aus religiösen Gründen weigert, Frauen die Hand zu geben, rechtfertigt das nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz seine Entlassung.
Halle (epd). Das ganze Ausmaß des offenkundig rechtsextremistisch und antisemitisch motivierten Anschlags in Halle in Sachsen-Anhalt wird am Tag nach den tödlichen Schüssen auf zwei Menschen immer deutlicher.