Frankfurt a.M. (epd). Im Südsudan wird mit etwa einem Jahr Verzögerung ein Friedensabkommen umgesetzt. Regierung und Opposition bildeten am Samstag laut einem Bericht des Senders BBC eine gemeinsame Übergangsregierung. Die Zusammenarbeit von Rebellen und Regierung ist Teil eines Friedensabkommens, das den seit mehr als sechs Jahren andauernden Bürgerkrieg beenden soll.
Dubai/Kabul (epd). Auch 31 Jahre nach dem Abzug der Sowjetunion aus Afghanistan sterben noch immer Menschen durch sowjetische Landminen und andere Explosionsmunition. Im vergangenen Jahr wurden in Afghanistan mehr als 110 Zivilisten durch solche Explosionswaffen getötet und mindestens 130 verletzt, wie der afghanische Sender "Tolo News" am Donnerstag berichtete.
Genf (epd). Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen haben schwere Vorwürfe gegen die Regierung des Südsudans erhoben. Unter dem Präsidenten Salva Kiir hätten Regierungsangehörige viele Südsudanesen wissentlich dem Hungertod ausgeliefert, erklärte die UN-Kommission für Menschenrechte im Südsudan am Donnerstag in Genf. Zudem hätten Politiker Staatseinnahmen abgezweigt.
Nürnberg (epd). Frieden zu schaffen ist die zentrale Aufgabe der Kirche und nicht eine von vielen anderen Aufgaben: In diesem Grundsatz sind sich die rund 50 kirchlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Studientags "Frieden konkret" in Nürnberg am Dienstag einig gewesen.
Berlin (epd). Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan soll um ein weiteres Jahr verlängert werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin eine Fortsetzung des Mandats bis zum 31. März 2021. Über die Verlängerung des Einsatzes, der nach jetzigem Beschluss Ende März auslaufen würde, muss der Bundestag noch entscheiden.
Genf (epd). Überschattet von anhaltender Gewalt sind die Konfliktparteien Libyens zu einer zweiten Runde indirekter Gespräche über einen Waffenstillstand zusammengekommen. Unmittelbare Verhandlungen hätten noch nicht stattgefunden, erklärte der UN-Sonderbeauftragte für Libyen Ghassan Salamé am Dienstag in Genf.
Frankfurt a.M./Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben die andauernden Bombenangriffe der syrischen Regierung im Norden des Landes scharf kritisiert. Die UN-Hochkommissarin Michelle Bachelet bezeichnete die Attacken am Dienstag in Genf als "willkürlich und unmenschlich". Es sei unglaublich grausam, Familien zu bombardieren, die unter den Resten von Plastikplanen in Eiseskälte leben.
Frankfurt a.M./Berlin (epd). Es ist noch früh am Morgen am 13. März 1920, als Soldaten in Berlin auftauchen. "Hakenkreuz am Stahlhelm, schwarz-weiß-rotes Band, die Brigade Erhardt werden wir genannt", singen sie und marschieren auf das Regierungsviertel.