Berlin (epd). Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten und die Opfer des Uranbergbaus in Deutschland zu entschädigen.
Berlin/Düsseldorf (epd). Die Bundeswehr verweigert nach Angaben der FDP die Herausgabe von aktuellen Zahlen zum Rechtsextremismus in den eigenen Reihen. Eine entsprechende Anfrage der Düsseldorfer FDP-Abgeordneten Marie-Agnes Strack-Zimmermann und ihres Fraktionskollegen Benjamin Strasser sei abgewiesen worden, erklärte die FDP-Bundestagsfraktion am Sonntag.
Genf/New York (epd). Mehr als eine Million Menschen sind laut den Vereinten Nationen innerhalb der äthiopischen Konfliktregion Tigray auf der Flucht. Weitere rund 60.000 Bewohner des Gebiets seien wegen der herrschenden Gewalt in zwei andere Regionen Äthiopiens geflüchtet, teilte die Internationale Organisation für Migration IOM am Freitag in Genf mit.
Berlin/Essen (epd). Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kündigt weitere Hilfen für Afghanistan auch nach Abzug der Bundeswehr an. "Die Menschen brauchen eine Perspektive vor Ort, wenn wir Flüchtlingsströmen vorbeugen wollen", sagte Müller den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Freitag).
Frankfurt a.M./Yangon (epd). Der Tod kam aus der Luft: Als Ende März die ersten Bomber den östlichen Karen-Staat in Myanmar angriffen, gab es zahlreiche Opfer. Tausende Bewohner flohen in Panik, einige retteten sich über die Grenze nach Thailand. Aber Berichten zufolge wiesen thailändische Behörden etwa 2.000 Angehörige der Karen-Volksgruppe an der Grenze ab. Seit dem Militärputsch am 1.
Berlin (epd). Im Zuge des Abzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Aufbauhilfe für die afghanische Polizei beenden. Die aktuell 20 deutschen Polizistinnen und Polizisten in Kabul sollen bereits zum 30. April das Land verlassen, wie ein Sprecher des Innenministeriums den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag) mitteilte.
Hannover/Berlin (epd). Die Bundesregierung stellt einem Zeitungsbericht zufolge 520 afghanischen Ortskräften, die in Diensten der Bundeswehr standen, eine Aufnahme in Deutschland in Aussicht.
Berlin (epd). Die Bundeswehr wird womöglich bereits im Juli aus Afghanistan abgezogen. Es gebe derzeit Überlegungen im Hauptquartier der Mission "Resolute Support" in der afghanischen Hauptstadt Kabul, den Abzugszeitraum zu verkürzen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Mittwoch in Berlin. Inzwischen werde der 4. Juli als Abzugsdatum erwogen.
Bonn/Büchel (epd). Der vierte kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel in der Eifel setzt coronabedingt am 3. Juli auf Angebote in Präsenz und digital. Um 11.58 Uhr soll es einen ökumenischen Gottesdienst in der Nähe des Haupttores geben, wie der Verein für Friedensarbeit am Dienstag in Bonn mitteilte.
Frankfurt a.M./N'Djamena (epd). Nach dem Tod des tschadischen Präsidenten Idriss Déby hat das Militär die Macht übernommen. In einer Erklärung verkündete die Armee des westafrikanischen Landes am Dienstag die Auflösung der Regierung und der Nationalversammlung sowie die Gründung eines militärischen Übergangsrats.