Güstrow (epd). Der ehemalige Soldatenfriedhof auf dem Hügel „Großer Bockhorst“ östlich des Stadtgebiets von Güstrow soll bis 2028 in vier Abschnitten saniert werden. Mitte August startet unter Federführung des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow (KAV) als erster Bauabschnitt die Restaurierung des Kriegsgefangenen-Totenmals. Das restaurierte Erinnerungszeichen soll am 14.
Genf (epd). Nach einem Besuch in Äthiopien hat UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths die Lage der Menschen in der Konfliktregion Tigray als Tragödie bezeichnet. Die Bevölkerung leide unter Gewalt und Hunger, sagte Griffiths am Freitag in Genf.
Hamburg (epd). Deutschland sollte bei Auslandseinsätzen zurückhaltender werden, fordert der Hamburger Friedensforscher Michael Brzoska. Einsätze der Bundeswehr seien nur dann sinnvoll, wenn die Kriegsparteien vor Ort zu einer friedlichen Konfliktlösung bereit seien, sagte der Direktor des Hamburger Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der „Neuen Kirchenzeitung“ (Ausgabe: 8.
Brüssel (epd). EU-Vertreter haben die zunehmende Gewalt in Afghanistan kritisiert. Die Europäische Union verurteile die durch die Taliban verursachte Eskalation, erklärten der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Janez Lenarcic, am Donnerstag in Brüssel.
Genf/Oslo (epd). Der UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths hat ein Ende der Gewalt in der äthiopischen Region Tigray gefordert. Das menschliche Leiden und die Verwüstungen in Tigray seien schockierend, sagte Griffiths laut einer UN-Mitteilung vom Mittwoch in Addis Abeba. Zugleich erschwert die äthiopische Regierung die Arbeit von Hilfsorganisationen in der Region immer weiter.
Karlsruhe/Neckarzimmern (epd). Israel, Palästina, Rumänien und Italien - in diese Länder entsendet die Evangelische Landeskirche in Baden 17 junge Menschen. Ein Jahr lang werden die Frauen und Männer zwischen 18 und 23 Jahren dort im Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst tätig sein, teilte die Landeskirche am Mittwoch mit.
Genf (epd). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich tief besorgt über die häufigen militärischen Angriffe auf Krankenhäuser, Ambulanzteam und Ärzte in Konfliktregionen geäußert. Im laufenden Jahr seien 588 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in 14 Ländern wie etwa Syrien gezählt worden, teilte die WHO am Dienstag in Genf mit.
Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Rebellen in der äthiopischen Krisenregion Tigray wollen das Volk über die Zukunft der Region entscheiden lassen. Der Anführer der paramilitärischen Verteidigungskräfte Tigrays (TDF), Tsadkan Gebretensae, sagte dem Sender BBC am Sonntagabend, in einem Referendum solle über das Verhältnis zu der Zentralregierung in Addis Abeba abgestimmt werden.
Sievershausen/Reg. Hannover (epd). Junge Menschen aus mehreren europäischen Ländern kommen im August zu einem Internationalen Workcamp in das Antikriegshaus in Sievershausen bei Hannover. Bis zuletzt sei nicht sicher gewesen, ob das zweiwöchige Camp nicht wie bereits im vergangenen Jahr ausfallen muss, teilte das Antikriegshaus am Sonntag mit.
Dubai/Kabul (epd). Angesichts der Taliban-Angriffe auf mehrere Großstädte in Afghanistan hat die Regierung in Kabul ihre Kräfte verstärkt. Hunderte zusätzliche Spezialtruppen wurden am Sonntag in der westafghanischen Stadt Herat eingesetzt, wie der TV-Sender Tolo News berichtete.