Mit Venezuela und dem Tschad haben innerhalb weniger Tage zwei Länder ihren Rückzug aus dem Internationalen Strafgerichtshof angekündigt. Der Völkerrechtsexperte Kai Ambos warnt vor einer existenziellen Krise.
Atomkraftgegner wollen am Sonntag vor der Urananreicherungsanlage in Gronau demonstrieren. Anlass ist eine mögliche Beteiligung des Betreiberkonzerns Urenco an militärischen Vorhaben in Großbritannien.
81 Jahre nach den beiden verheerenden Atombombenabwürfen der US-Armee auf japanische Städte demonstrieren Rennradfahrer bei einer Tour zum US-Stützpunkt im pfälzischen Ramstein für den weltweiten Bann von Atomwaffen.
Der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, hat sich nach seinem zweiten Besuch in Kiew besorgt über die zunehmende Erschöpfung der Menschen in der Ukraine geäußert. Er fordert, alle Gesprächskanäle offenzuhalten.
Ein Dorf will mit einer Gedenkstätte an die Opfer der NS-Zeit erinnern. Das geplante gemeinsame Gedenken an gefallene Soldaten und ermordete Juden ruft ein unterschiedliches Echo hervor.
Angriffe auf Mitarbeitende und medizinische Einrichtungen in Konflikten nehmen zu. Der Geschäftsführer der deutschen "Ärzte ohne Grenzen"-Sektion, Christian Katzer, prangert eine weit verbreitete Straflosigkeit an.
Die Bundeswehr soll größer werden. Seit zu Jahresbeginn alle 18-Jährigen zu ihrer Bereitschaft zum Wehrdienst befragt werden, steigt die Zahl der Kriegsdienstverweigerung deutlich.
In der Nähe des Brandenburger Tors klebten sich am Montag Aktivistinnen und Aktivisten fest. Der Protest richtete sich gegen ein Werk des Unternehmens Rheinmetall in Berlin. Auch Klimaaktivistin Greta Thunberg war vor Ort.
Friedensarbeit beginnt im Kleinen, muss aber zu einer globalen Bewegung werden, sagt der Friedensbeauftragte der badischen Landeskirche beim "Studientag Friedensethik".