Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Europäischer Gedenkakt zum 70. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald

Weimar (epd). An die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald vor 70 Jahren soll am 12. April mit einem europäischen Gedenkakt in Weimar erinnert werden. Zentrales Thema seien die Wege von Buchenwald zu einem Europa des Friedens, der Aufklärung und der Menschenrechte, sagte Gedenkstättendirektor Volkhard Knigge am Mittwoch.

Handreichung zur Interaktion mit der Bundeswehr

Die Handreichung mit Empfehlungen für die Interaktion ist das Ergebnis eines zweijährigen Dialogprozesses zwischen einer Gruppe von VENRO-Mitgliedsorganisationen und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) unter Beteiligung von Auswärtigem Amt (AA)und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Friedenslogik statt Sicherheitslogik

Drei Vorträge friedenswissenschaftlich ausgewiesener WissenschaftlerInnen bildeten den Auftakt zur Tagung »Friedenslogik statt Sicherheitslogik« Anfang März in der Ev. Akademie Loccum.

Seelsorge bei Fragen zu Krieg und Frieden

Mit den verschiedenen Fragen zu Krieg und Frieden ist häufig ein Klärungsbedarf zur persönlichen Lebensauffassung und Lebensgestaltung verbunden. Auf die verschiedensten persönlichen Anliegen, die mit einer friedensethischen Orientierung  zusammenhängen, geht  die Seelsorge ein: klärend, begleitend, weiterhelfend.

„Nein zur Gewalt im Alltag!"

Wenn wir das Thema unserer Tagung ernst nehmen wollen, setzt dies die Antwort auf drei Fragen voraus: 1) Welches ist die alltägliche Gewalt? 2) Inwiefern sind wir an ihr beteiligt? 3) Wie sieht unser „Nein“ aus?

Protestantische Kirche in Ramsen gestaltete ihr Gefallenendenkmal

Die Pfälzer Kirchengemeinde beschloss 1964 das Gefallenendenkmal, dass aus zwei in die Wand eingelassenen Sandsteintafeln bestand zu versetzen. Beim Versetzten zerbrach der eine Stein und konnte nicht mehr verwendet werden. Die Steintafel, die die Namen der Gefallenen trug, wurde durchgesägt womit zwei Tafeln gleicher Größe enstanden.

Kirchengemeinden und Gedenkorte

Der Beginn des 1. Weltkriegs jährt sich zum 100. Mal, der des 2. Weltkriegs zum 75. Mal. 2015 gedenken wir 70 – Jahre Ende des 2. Weltkriegs. So besteht  ein konkreter Anlass und höchste Zeit, sich mit den Kriegerdenkmälern zu befassen.

Ideen für den Umgang mit Gedenkorten

Die Gedenkorte für die Opfer beider Weltkriege in den Kirchen und wenn möglich in den Kommunen sollen zu einem sichtbaren „ Mahn - Ort“,  „ Mahnmal“ für den Frieden werden.

Erste kirchenpädagogische Annährungen an das Kriegerdenkmal

Grundsätzlich ist wie bei jeder sakraler Kunst auch bei einem Kriegerdenkmal davon auszugehen, dass alles mit Absicht und sehr bewusst so gestaltet ist, wie es gestaltet ist. Deshalb können kleine Details ebenfalls wichtig sein. Erste Annäherungen:

Symbole des Kriegstotengedenkens

Es ist an dieser Stelle nicht möglich, umfassende Informationen zu geben, da jeder Gedenkort anders gestaltet ist. Konkret weiter helfen können manchmal die Stadtheimatpfleger, die evtl. spezielle Veröffentlichungen kennen.