Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Studientagung in Wittenberg fragt nach dem Friedensauftrag von Kirche und Gesellschaft

Die Frage nach der Bedeutung der Reformation für das gegenwärtige Friedenszeugnis der Kirche steht im Mittelpunkt der Studientagung „Frieden ist des Menschen Berufung! Der Friedensauftrag von Kirche und Gesellschaft“ am 24. und 25. Januar in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg.

Die Rückkehr der Religion

Die Reformation bedeutete vor 500 Jahren eine Zeitenwende, sie erschütterte das Gefüge politischer Macht in Europa, sie schwächte die politische Macht des Papstes und leitete das Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation ein. Die Reformation bereitete der Aufklärung den Boden.

Abe gedenkt in Pearl Harbor der Opfer des Luftangriffs

Washington (epd). Gemeinsam mit US-Präsident Barack Obama hat der japanische Premierminister Shinzo Abe in Pearl Harbor der Opfer des japanischen Luftangriffs vor 75 Jahren gedacht. Sein "aufrichtiges und immerwährendes Beileid" gelte "den Seelen derer, die dort ihr Leben verloren haben", sagte Abe am Dienstag (Ortszeit) auf der zu Hawaii gehörenden Pazifikinsel Oahu.

Das Motto für 2017: Streit!

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat auf seiner Tagung in Kassel am 28./29. November das Jahresmotto für das Jahr 2017 festgelegt. Mit dem Motto „Streit!“, bewusst mit einem Ausrufezeichen versehen, möchte der Trägerkreis der Ökumenischen FriedensDekade zwei inhaltliche Aspekte aufgreifen.

„... rechtmäßig Kriege führen?“

Dürfen Christen ohne Sünde rechtmäßig Kriege führen? Für das „Augsburger Bekenntnis“, bis heute eine der maßgeblichsten Bekenntnisschriften der lutherischen und vieler unierter Kirchen, ist die Antwort klar. Im dortigen Artikel 16 wird dem Staat das Recht eingeräumt, rechtmäßig Kriege führen und in ihnen mitstreiten zu können. Und das Augsburger Bekenntnis geht noch weiter.

AGDF und EAK: Zivil statt militärisch muss die Devise sein

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) erwarten von den neuen Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung eindeutige Friedensperspektiven anstelle eines einseitigen, sicherheitslogischen Denkens.

Kirche des gerechten Friedens werden

Die hannoversche Landeskirche hat die Politik und die eigenen Mitglieder aufgefordert, sich mehr als bisher für Frieden, die Achtung der Menschenrechte und weltweite Abrüstung einzusetzen.

Friedensethiker ruft Kirche zu konsequenter Gewaltfreiheit auf

Osnabrück (epd). Der Friedensethiker Fernando Enns hat die Kirchen aufgefordert, sich konsequent für Gewaltfreiheit und gegen jegliche militärische Aktion einzusetzen. Solange die Kirchen Gewalt immer noch als Option in der Diskussion hielten, hätten sie ein Glaubwürdigkeitsproblem, sagte er am Donnerstagabend in Osnabrück.