Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Diplomat: Religionsvertreter in der Diplomatie stärker einbinden

Berlin (epd). Religionsvertreter sollen langfristig in der Krisendiplomatie stärker eingebunden werden. "Religionsgruppen sehen Probleme in der Gesellschaft anders", sagte Andreas Görgen, Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung im Auswärtigen Amt dem Evangelischen Pressedienst. "Wir brauchen sie als Akteure gegen religiösen Hass", unterstrich der Diplomat. 

Kabarettist Steimle nicht mehr Schirmherr der Friedensdekade

Bonn (epd). Der Dresdner Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle ist nicht mehr Schirmherr der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade. Nach heftiger Kritik von Initiativen gegen Rechtsextremismus habe sich der Leitungskreis entschieden, die erst in der vergangenen Woche bekanntgegebene Zusammenarbeit wieder zu beenden, teilte der Trägerverein der Friedensdekade am Mittwoch in Bonn mit.

Gedenkgottesdienst für "Weiße Rose" ruft Christen zum Widerstand auf

München (epd). Erinnern und Handeln: Beim Gedenkgottesdienst zum 75. Jahrestag der Verhaftung der Geschwister Scholl haben Kirchenvertreter am Sonntagabend zum energischen Widerstand gegen jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Kriegstreiberei aufgerufen.

EAK: Schicksal von Kindern in Kriegen stärker in den Blick nehmen

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum Red Hand Day, dem Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, der seit 2002 jährlich am 12. Februar begangen wird, gefordert, das Schicksal von Kindern in Kriegen auch in Deutschland stärker in den Blick zu nehmen.

Evangelischer Friedensverband kritisiert deutsche Kleinwaffenexporte

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) fordert von einer neuen Bundesregierung ein vollständiges Verbot von Kleinwaffen- und Munitionsexporten. Kleinwaffen begünstigten den Einsatz von Kindersoldaten, kritisierte die EAK am Freitag in Bonn anlässlich des Red Hand Days (12. Februar).

"Es lebe die Freiheit"

München/Ulm (epd). Sehr verunsichert und mit bebendem Herzen betrat er die Zelle des 24-jährigen Studenten Hans Scholl im Münchner Gefängnis Stadelheim. Denn er habe nicht gewusst, wie er den Todeskandidaten in der kurzen Frist vor der Hinrichtung seelsorgerlich begleiten könne, schrieb Pfarrer Karl Alt in seinen Erinnerungen.