Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Plakatmotiv für Ökumenische FriedensDekade 2024 ausgewählt

Der Gewinner des diesjährigen Plakatwettbewerbs der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Die Jury entschied sich für den Entwurf des Grafikers Manuel Grebing aus Friedrichsdorf. Eine farbenfrohe Zeichnung einer interkulturell zusammengesetzten Gesprächsrunde setzt nach Auffassung der Jury das diesjährige Jahresmotto „Erzähl mir vom Frieden“ in besonderer Weise um.

Jugendveranstaltung „Frieden? Alles andere als einfach“ in Cochem

Erstmals wird es im Zusammenhang mit dem Kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen in Büchel in diesem Jahr im Vorfeld einen Workshop für junge Menschen ab 15 Jahren geben. Das Thema lautet: „Frieden? Alles andere als einfach“. Geplant ist der Workshop am 24. und 25. Mai in Cochem und in Büchel.

Regionale Vorveranstaltungen stimmen auf Aktionstag in Büchel ein

Wie schon im vergangenen Jahr wird es auch diesmal wieder im Vorfeld des 7. Kirchlichen Aktionstags am Fliegerhorst in Büchel am 25. Mai, bei dem der EKD-Friedensbeauftragte, Landesbischof Friedrich Kramer, in einem Gottesdienst am Haupttor die Predigt halten wird, regionale Vorveranstaltungen in ganz Deutschland geben.

Veranstaltungen stimmen auf Aktionstag in Büchel ein

Bonn, Büchel, Frankfurt a.M. (epd). Evangelische und katholische Christen laden zu einem kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel am 25. Mai ein. Regionale Veranstaltungen in den vorangehenden Tagen stimmten auf den Aktionstag und die Themen Frieden und Folgen atomarer Waffen ein, kündigte die evangelische Friedensarbeit in Bonn an.

Bischof Genn: Nicht an Kriege gewöhnen

Münster (epd). Der Münsteraner Bischof Felix Genn hat davor gewarnt, sich durch Kriege in der Welt abstumpfen zu lassen. „Wir dürfen hier nicht nachlassen, darauf hinzuweisen, dass jeder Krieg Unrecht ist und Leben zerstört“, sagte der katholische Bischof am Sonntag in seiner Silvesterpredigt in der Sankt-Lamberti-Kirche in Münster.

Bedford-Strohm zu Nahost: Das Leid auf beiden Seiten ist abgrundtief

Frankfurt a.M. (epd). Der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Heinrich Bedford-Strohm, hat für den ÖRK die Forderung nach einem sofortigen humanitären Waffenstillstand im Nahen Osten unterstrichen. Zugleich wandte er sich am Samstag auf seiner Facebook-Seite gegen einseitige Parteinahme. „Das Leid auf beiden Seiten ist abgrundtief.