Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Infrastruktur der Ukraine am Kipppunkt

Die Menschen in der Ukraine leiden seit vier Jahren unter den Folgen des russischen Angriffskriegs. Auch die Energie-Infrastruktur ist an einem kritischen Punkt, sagt Christof Johnen vom Deutschen Roten Kreuz.

Ukraine-Aktivistin: "Osteuropa wurde weiterhin als Ostblock gesehen"

Am 24. Februar jährt sich die Vollinvasion russischer Truppen in der Ukraine zum vierten Mal. Der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche ruft für diesen Tag in Berlin zu einer Solidaritätsdemonstration für das kriegsgeplagte Land und seine Menschen auf.

Ärztin: Kriegstrauma wirkt auch in Friedenszeiten nach

Die Fähigkeit, mit traumatischen Erlebnissen umzugehen, hängt von der Resilienz eines Menschen ab. Wenn immer wieder Grenzen überschritten werden, greift das laut der Trauma-Expertin Brigitte Säker mit höherer Wahrscheinlichkeit die Psyche an.

Ukrainischer Seelsorger: "Wir leiden jeden Tag große Schmerzen"

Der ukrainische Priester Yurii Chornii betreut im Uniklinikum Lübeck verwundete Soldaten aus seinem Heimatland. Der vierjährige Einsatz an der Front habe die Menschen sehr verändert, sagt er. Viele Soldaten hätten den Bezug zur Realität verloren.

Bloggerin im Ukraine-Krieg: "Europa muss eine Supermacht werden"

Der Krieg in der Ukraine dauert fast vier Jahre. Die Bloggerin Kate Bohuslavska aus Charkiw berichtet in den sozialen Medien von ihrem Alltag, der durch Minusgrade und Bombenangriffe immer härter wird. Flucht ist für sie aber keine Option.