Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Bischof Gohl lehnt Lieferung von Streumunition an Ukraine ab

Stuttgart (epd). Der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Ernst-Wilhelm Gohl, lehnt die beabsichtigte Lieferung von Streumunition durch die USA an die Ukraine ab. Er befürchte, dass das im russischen Angriffskrieg zu einer weiteren Eskalation beitrage „und am Ende weitere Menschenleben kosten wird“, sagte er laut einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung in Stuttgart.

UN warnen vor steigender Gewalt gegen Kinder in Konflikten

Frankfurt a.M./New York (epd). Die UN haben einen starken Anstieg schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen gegen Kinder in bewaffneten Konflikten registriert. Laut einem am Mittwoch (Ortszeit) vor dem Sicherheitsrat in New York vorgestellten Bericht, zählten die Vereinten Nationen für das Jahr 2022 mehr als 27.000 Gewalttaten.

Nina fährt nach Hause

Über eine Million Menschen sind vor dem Krieg in der Ukraine nach Deutschland geflohen. Mehr als fünfmal so viele wurden Binnenflüchtlinge in der Ukraine. Etliche von ihnen hält es nicht in den Notunterkünften fernab der Heimat.

Rüstungsexporte im Wert von 1,65 Milliarden Euro an Ukraine genehmigt

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2023 Rüstungsexporte im Wert von rund 1,65 Milliarden Euro für die Ukraine genehmigt. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mit. Wegen des russischen Angriffskriegs bleibt es das Land mit dem höchsten Genehmigungswert. An zweiter Stelle folgt Ungarn: Zwischen dem 1. Januar und dem 30.

Warten auf Tee

Vor fast anderthalb Jahren überfiel Russland die Ukraine. Doch der Krieg begann für die Menschen im Osten des Landes schon viel früher, im Jahre 2014. Hilfsorganisationen wie Vostok SOS versuchen den Menschen seither zu helfen, so gut es geht.

Harsche Kritik an russischem Vorgehen gegen Kriegsdienstverweigerer

Offenbach (epd). Vier Organisationen zum Schutz von Kriegsdienstverweigerern verurteilen die Einstufung der russischen Bewegung für Kriegsdienstverweigerung als ausländischer Agent „aufs Schärfste“. Der Beschluss des russischen Justizministeriums vom 23.