Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Guterres umreißt eine Neue Agenda für den Frieden

New York, Genf (epd). Die Welt befindet sich laut UN-Generalsekretär António Guterres in einer neuen und gefährlichen Ära. Die Zeit sei von den größten geopolitischen Spannungen und dem intensivsten Wettbewerb zwischen Großmächten seit Jahrzehnten geprägt, warnte Guterres am Donnerstag (Ortszeit) in New York bei der Vorstellung seines Grundsatzpapiers „Neue Agenda für den Frieden“.

UN: Mindestens 40 Tote in Ost-Kongo innerhalb von drei Tagen

Kampala/New York (epd). Die Vereinten Nationen sind besorgt über die jüngste Eskalation der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Allein in der vergangenen Woche seien in der Ituri-Provinz innerhalb von drei Tagen mindestens 40 Menschen von bewaffneten Gruppen getötet worden, sagte ein UN-Sprecher am Dienstag (Ortszeit) in New York.

UN: Hungerzahlen werden nach Aus für Getreideabkommen steigen

Berlin, Köln (epd). Das Aus für das Abkommen zur Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine wird nach Einschätzung des Direktors des UN-Welternährungsprogramms (WFP), Martin Frick, für mehr Hunger auf der Welt sorgen. Die Entscheidung Russlands, die Vereinbarung aufzukündigen, werde sich unmittelbar auf die Preise durchschlagen, sagte Frick am Dienstag im Deutschlandfunk.

UN: 2,8 Millionen Menschen in Ost-Kongo seit März 2022 geflüchtet

Genf (epd). Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat eine Zunahme der Kämpfe und der sexuellen Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo beklagt. In den drei besonders betroffenen Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu and Ituri seien allein seit März 2022 rund 2,8 Millionen Menschen vor den Grausamkeiten geflüchtet, sagte die beigeordnete UN-Hochkommissarin Gilian Triggs am Freitag in Genf.

Scholz: Ächtung von Streumunition von großer Bedeutung

Berlin (epd). Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Bedeutung des internationalen Übereinkommens zur Ächtung von Streumunition betont. „Wir haben keine Streumunition, werden sie auch nicht beschaffen und sie auch nicht einsetzen“, sagte Scholz am Freitag in Berlin bei der sogenannten Sommerpressekonferenz.

Russland blockiert humanitäre Hilfe für Millionen Menschen in Syrien

New York, Genf (epd). Der UN-Sicherheitsrat hat sich nicht auf eine Verlängerung der humanitären Hilfe für Millionen bedürftiger Menschen in Nordwest-Syrien geeinigt. Das ständige Ratsmitglied Russland legte am Dienstag in New York sein Veto gegen einen Resolutionsentwurf über grenzüberschreitende Hilfe ein, den die Schweiz und Brasilien vorgelegt hatten.