Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Faeser will Schutzstatus für Ukraine-Flüchtlinge verlängern

Berlin, Essen (epd). Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, den Schutzstatus für ukrainische Kriegsflüchtlinge in Europa über den kommenden März hinaus zu verlängern. „Wir müssen weiter die Leben vieler Menschen schützen, die vor Putins barbarischem Krieg fliehen mussten“, sagte Faeser den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Freitag).

Friedensgruppen rufen zu Antikriegs-Protesten auf

Berlin (epd). Friedensgruppen wollen ab Montag mit einer bundesweiten Protestwoche gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine demonstrieren. Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine - für Waffenstillstand und Verhandlungen“ sind bisher in zehn Städten Aktionen geplant, wie die Deutsche Sektion der katholischen Bewegung Pax Christi am Donnerstag mitteilte.

Ischinger: Friedensprozess ist "Bohren dicker Bretter"

Münster (epd). Der ehemalige Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die für Freitag angesetzte erste Westfälische Friedenskonferenz in Münster begrüßt. „Es gibt einen enormen Nachholbedarf an Diskussionen, die sich um Krieg und Frieden, Kriegsverhütung und Verhandlungslösungen ranken“, sagte Ischinger den in Münster erscheinenden „Westfälischen Nachrichten“ (Freitag).

EU-Kommission will Schutzstatus für Ukraine-Flüchtlinge verlängern

Brüssel, Straßburg (epd). Die EU-Kommission plant, den besonderen Schutzstatus für Flüchtlinge aus der Ukraine zu verlängern. Das kündigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch vor dem Europäischen Parlament in Straßburg in ihrer jährlichen Rede zur Lage der Union an.

Diakonie warnt vor Einsatz geächteter Munition in der Ukraine

Berlin (epd). Die Diakonie Katastrophenhilfe hat vor dem Einsatz geächteter Munition wie Landminen und Streumunition im Ukraine-Krieg gewarnt. „Was heute als militärischer Vorteil betrachtet wird, wird mit Gewissheit für Jahrzehnte zur Last und Gefahr für die Menschen“, sagte die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, Dagmar Pruin, am Montag in Berlin.

Käßmann: Die Toten im Krieg sind alle Opfer

Auf der Kundgebung des Stuttgarter Bündnisses "Stoppt das Töten in der Ukraine" beklagte die Theologin Margot Käßmann "eine beispiellose Militarisierung in Denken, Politik und Sprache". Der Arzt Gerhard Trabert forderte Friedensverhandlungen.