Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Bischof Overbeck: Ukraine hat ein Recht auf Selbstverteidigung

Münster (epd). Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck sieht für die von Russland angegriffene Ukraine ein Recht auf Selbstverteidigung. Im Fall des russischen Angriffs auf die Ukraine handele es sich um einen Krieg zwischen einem autoritären System und einer Demokratie, sagte Overbeck, der auch katholischer Militärbischof der Bundeswehr ist, am Mittwochabend in Münster.

Militärs verkünden Machtübernahme in Gabun

Nur wenige Wochen nach dem Putsch im Niger verkünden Militärs auch im zentralafrikanischen Gabun die Absetzung des Staatschefs. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell äußerte sich besorgt.

Russischer Krieg verschärft zusehends Bildungsmisere in der Ukraine

Genf (epd). Der russische Angriffskrieg verschärft die Bildungsmisere in der Ukraine laut Unicef immer weiter. Die russischen Attacken auf Schulen hielten unvermindert an, sodass die Kinder keinen sicheren Ort zum Lernen hätten, erklärte die Regionaldirektorin des Hilfswerks für Europa und Zentralasien, Regina De Dominicis, am Dienstag in Genf.

UN-Hochkommissar fordert Strafe für Vertreibung der Rohingya

Genf (epd). Sechs Jahre nach der brutalen Vertreibung der Rohingya aus Myanmar hat UN-Hochkommissar Volker Türk eine strafrechtliche Ahndung der Verbrechen gefordert. Die brutale Kampagne des Militärs gegen die muslimische Minderheit der Rohingya Ende August 2017 habe mutmaßlich den Charakter eines Völkermordes gehabt, erklärte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte am Donnerstag in Genf.

Welt­ernährungs­programm: Im Kongo herrscht weltweit größte Hungerkrise

Genf (epd). In der Demokratischen Republik Kongo herrscht laut dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) die größte Hungerkrise weltweit. Rund 25,8 Millionen Menschen in dem afrikanischen Land hätten nicht genug zu essen, warnte der Kongo-Landesdirektor des WFP, Peter Musoko, am Dienstag bei einer Videokonferenz.

Baerbock dankt humanitären Helfern für ihren Einsatz

Berlin (epd). Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat zum Welttag der humanitären Hilfe das Engagement von Helferinnen und Helfer gewürdigt. Für die Ärmsten und Schwächsten seien sie oft die einzige Hoffnung, erklärte Baerbock am Samstag. Humanitäre Helferinnen und Helfer zeigten ein menschliches Gesicht und nähmen teils riesige Gefahren auf sich.