Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Stiftung Preußischer Kulturbesitz regt Kriseninterventionsteam an

Berlin (epd). Durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gibt es laut der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zufolge keinen Kulturaustausch mit Russland mehr. Alles, was in Kontakte mit russischen Institutionen investiert wurde, sei verloren, sagte SPK-Vizepräsident Gero Dimter dem „Tagesspiegel“ (Donnerstag): „Das ist wirklich bitter.“

Rufe nach Notfallplänen für Ortskräfte in Mali

Vor zwei Jahren kamen in Afghanistan nach dem Abzug internationaler Truppen die Taliban an die Macht, mit dramatischen Konsequenzen für die afghanischen Ortskräfte. Nun läuft der Abzug aus Mali. Unklar ist, was mit den lokalen Angestellten passiert.

Bündnis ruft zu Aktionen zum Weltfriedenstag auf

Bonn (epd). Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine“ ruft ein Bündnis von Friedens- und Menschenrechtsorganisationen für die Zeit vom 18. bis 24. September zu Antikriegsaktionen auf. Anlass ist der immer brutaler werdende Krieg gegen die Ukraine, wie es in dem Aufruf heißt, der am Freitag in Bonn von der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD verbreitet wurde.

Bündnis ruft zu Aktionen für einen Stopp des Krieges gegen die Ukraine auf

Für einen Waffenstillstand und für Verhandlungen soll es vom 18. September über den UN-Weltfriedenstag am 21. September bis zum 24. September 2023 bundesweit Antikriegsaktionen geben – ein Bündnis von mehr als zehn Friedens- und Menschenrechtsorganisationen ruft dazu auf. Der Aufruf kann von weiteren Gruppen unterzeichnet werden.

Ischinger: Stehen außen- und sicherheitspolitisch vor Trümmerhaufen

Münster (epd). Der frühere Botschafter Wolfgang Ischinger blickt kritisch auf die deutsche Sicherheitspolitik. „Wir stehen außen- und sicherheitspolitisch vor einem Trümmerhaufen“, sagte der Präsident des Stiftungsrats der Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz am Mittwochabend in Münster.