Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Chef des UN-Hilfswerks: Gaza steht vor Zusammenbruch

Der Chef des UN-Hilfswerks für Palästina, Lazzarini, prangert den israelischen Aufruf zur Räumung Nord-Gazas an. Die Gesundheitsversorgung in dem belagerten Palästinensergebiet sei kaum noch zu gewährleisten.

"Letzte Nacht haben wir im Bunker übernachtet"

Während hunderte Deutsche mit Sonderflügen das Land verlassen, wollen andere gerade jetzt in Israel bleiben. Doch den Kriegsausbruch werden auch sie nie vergessen.

Guterres warnt vor Übergreifen der Gewalt auf gesamte Nahost-Region

New York, Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem Übergreifen des Konflikts zwischen Palästinensern und Israel auf die gesamte Region gewarnt. Der UN-Generalsekretär appellierte am Mittwoch (Ortszeit) in New York an alle Konfliktparteien, eine weitere Eskalation zu verhindern.

Berliner Imame verurteilen Terror und Jubel

Berlin (epd). Mehrere Berliner Imame haben den Jubel auf Berliner Straßen über den Angriff der Hamas auf Israel kritisiert. „Wir verurteilen auf das Schärfste die jüngsten Terrorakte im Nahen Osten und sind bestürzt über die Gewalt verherrlichenden Äußerungen und Gesten in Berlin“, heißt es in einer am Donnerstag verbreiteten Erklärung des „Rates der Berliner Imame“.

Aktion Sühnezeichen: "Ein Terroranschlag, der einfach nicht aufgehört hat"

Berlin (epd). Jutta Weduwen ist Geschäftsführerin der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, für die derzeit 21 junge Freiwillige in Israel sind. Der im Jahr 1958 gegründete und evangelisch getragene Verein setzt sich für Erinnerung, Verständigung und Menschenrechte ein.

Nahost-Krieg: Große Sorge vor humanitärer Katastrophe

Mehr als zwei Millionen Menschen sind in den palästinensischen Gebieten auf Hilfe angewiesen. Hochrangige UN-Vertreter fordern ungehinderten Zugang für humanitäre Helfer - und zeigen sich zugleich schockiert über die Gewalt der Hamas.