Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Rund 700.000 syrische Flüchtlinge in Deutschland

Seit dem Sturz des Assad-Regimes wird in Deutschland wieder verstärkt über den Umgang mit syrischen Geflüchteten diskutiert. Laut Statistischem Bundesamt kommt etwa jeder fünfte Schutzsuchende aus dem Bürgerkriegsland.

Syrien: Jochims hofft auf Übergang zu mehr Freiheit und Sicherheit

Hamburg (epd). Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad ist für die Flüchtlingsbeauftragte der evangelischen Nordkirche, Dietlind Jochims, noch nicht abzusehen, wohin sich das Land bewegt. Sie hoffe auf einen Übergang zu mehr Freiheit und Sicherheit für die Bevölkerung Syriens, sagte Jochims im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Politikwissenschaftler: Sturz des Assad-Regimes ist große Befreiung

Hamburg (epd). Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad wird es jetzt zunächst um einen geordneten Übergang in Syrien gehen. „Nach vielen Jahrzehnten einer Diktatur lassen sich die Institutionen eines Staates nicht so schnell umbauen“, sagte der Politikwissenschaftler Jan Wilkens von der Universität Hamburg dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Warnungen vor verfrühter Debatte über syrische Geflüchtete

Nach dem Sturz des Assad-Regimes setzt das Bundesamt für Migration Asylverfahren für Syrer aus. Unterdessen wird über die mögliche Rückkehr syrischer Geflüchteter debattiert. Zu früh, sagen Regierungsvertreter, Experten und Menschenrechtler.

Rheinischer Präses ruft zum Beten für Frieden auf

Düsseldorf (epd). Der rheinische Präses Thorsten Latzel hat angesichts der aktuellen Krisen und Kriege dazu aufgerufen, für Frieden in der Welt zu beten. Es seien so viele Orte von Krieg und Gewalt, dass sie in den Nachrichten kaum mehr alle Platz hätten, erklärte Latzel in seiner am Samstag in Düsseldorf veröffentlichten Botschaft zum 2. Advent.

Gauck: Putins Krieg zielt auf Wertegemeinschaft des ganzen Westens

Mönchengladbach (epd). Altbundespräsident Joachim Gauck hat Russland als langfristig „größte und unmittelbarste Bedrohung für unsere Sicherheit“ bezeichnet und eindringlich zu Entschlossenheit gegenüber Kreml-Chef Wladimir Putin aufgefordert.

Göring-Eckardt: Friedenspolitik ist nicht Pazifismus

Oberursel (epd). Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) hat die Unterstützung ihrer Partei für die Ukraine im Krieg gegen Russland verteidigt. Das sei kein Verrat an pazifistischen Wurzeln der Grünen, schreibt sie in einem Gastbeitrag für das im hessischen Oberursel erscheinende Magazin „Publik-Forum“ (Ausgabe vom 6. Dezember).