Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

US-Raketen gegen Russland: Bischof Kramer warnt vor Eskalation

Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Friedrich Kramer, zeigt sich besorgt über den Beschuss Russlands durch die Ukraine mit weitreichenden US-Raketen. Er warnt vor Anschluss-Konflikten nach Verhandlungen.

Ukraine: Kirchenpräsident fordert mehr Solidarität mit Geflüchteten

Darmstadt (epd). Eine mangelnde Unterstützung für nach Deutschland geflüchtete Menschen, kritisiert der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung. Es brauche die Bereitschaft, schutzsuchende Menschen kennenzulernen und ihnen dabei zu helfen, in einem fremden Land zurechtzukommen, sagte Jung einer Mitteilung der EKHN zufolge am Dienstag in Darmstadt.

EU-Appell zum Nahost-Krieg: Bei jeder Gelegenheit über Frieden reden

Brüssel (epd). Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell wirbt für weitere Anstrengungen zu Frieden im Nahen Osten. „Wann immer sich eine Gelegenheit bietet, sollten wir über Frieden sprechen“, sagte Borrell am Montag nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

DRK warnt vor Kollaps der Energieversorgung in der Ukraine

Berlin (epd). Vor dem Winter warnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vor einem Kollaps der Energieversorgung in der Ukraine. „Die Infrastruktur ist extrem fragil geworden“, sagte der Leiter der Internationalen Zusammenarbeit, Christof Johnen, am Mittwoch in Berlin.

Osteuropa-Historiker: "Wir befinden uns in einer Vorkriegssituation"

Düsseldorf (epd). Der Osteuropa-Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel warnt vor einer wachsenden Kriegsgefahr in Europa. „Wir befinden uns in einer Vorkriegssituation, die, ohne in eine Analogie zu verfallen, viel mit den 1930er Jahren zu tun hat“, sagte Schlögel der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montag).