Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Kongo: Dutzende Verletzte nach Kämpfen zwischen Rebellen und Armee

Nairobi/Goma (epd). Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ ist besorgt angesichts der jüngsten Eskalation der Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Das Territorium Masisi in der Provinz Nord-Kivu sei in den vergangenen Tagen Schauplatz schwerer Zusammenstöße gewesen, erklärte die medizinische Hilfsorganisation am Mittwoch in Goma.

EKD-Friedensbeauftragter Kramer hofft auf Waffenruhe in Ukraine

Frankfurt a.M. (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Friedrich Kramer, hat sich hoffnungsvoll zu einer möglichen Feuerpause in der Ukraine geäußert. „Donald Trump hat, hemdsärmelig wie er ist, gesagt, dass er den Krieg an einem Tag beenden wird. Da bin ich gespannt.

"Wir wollen Allianzen in der europäischen Verteidigungsindustrie"

München (epd). Der Chef des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo, Roberto Cingolani, plädiert für eine intensivere Zusammenarbeit innerhalb der Branche. „Wir wollen Allianzen in der europäischen Verteidigungsindustrie vorantreiben“, sagte er im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe).

Pfarrer im Zentrum massiver Attacken wegen Nahost-Konflikt

Langenau (epd). Seit Monaten ist der württembergische Gemeindepfarrer Ralf Sedlak aus Langenau massiven Protesten von anti-israelischen Aktivisten ausgesetzt. „Die Präsenz der Antiisrael-Aktivisten mit Plakaten und Megafon vor der Kirche hat viele Gemeindemitglieder verunsichert, vor allem auch, dass sie als Kirchgänger fotografiert wurden“, sagte Sedlak dem Evangelischen Pressedienst (epd).

UN-Chef Guterres besorgt nach israelischen Luftangriffen im Jemen

Frankfurt a.M./New York (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einer weiteren Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Jemen gewarnt. Insbesondere die jüngsten Luftschläge gegen den Flughafen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sowie Häfen und Kraftwerke seien alarmierend, erklärte Guterres in der Nacht auf Freitag im Internetdienst X.