Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Rheinischer Präses ruft zum Beten für Frieden auf

Düsseldorf (epd). Der rheinische Präses Thorsten Latzel hat angesichts der aktuellen Krisen und Kriege dazu aufgerufen, für Frieden in der Welt zu beten. Es seien so viele Orte von Krieg und Gewalt, dass sie in den Nachrichten kaum mehr alle Platz hätten, erklärte Latzel in seiner am Samstag in Düsseldorf veröffentlichten Botschaft zum 2. Advent.

Göring-Eckardt: Friedenspolitik ist nicht Pazifismus

Oberursel (epd). Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) hat die Unterstützung ihrer Partei für die Ukraine im Krieg gegen Russland verteidigt. Das sei kein Verrat an pazifistischen Wurzeln der Grünen, schreibt sie in einem Gastbeitrag für das im hessischen Oberursel erscheinende Magazin „Publik-Forum“ (Ausgabe vom 6. Dezember).

Gauck: Putins Krieg zielt auf Wertegemeinschaft des ganzen Westens

Mönchengladbach (epd). Altbundespräsident Joachim Gauck hat Russland als langfristig „größte und unmittelbarste Bedrohung für unsere Sicherheit“ bezeichnet und eindringlich zu Entschlossenheit gegenüber Kreml-Chef Wladimir Putin aufgefordert.

Generalbundesanwalt: Islamistische Anschlagsgefahr steigt

Karlsruhe (epd). Generalbundesanwalt Jens Rommel warnt vor einer erhöhten Gefahr durch islamistische Anschläge in Deutschland. Das Thema sei auch in der „friedlichen Stimmung“ der Adventszeit hochaktuell, sagte Rommel beim 19. Karlsruher Verfassungsdialog der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am Mittwochabend.

Tschad beendet Verteidigungsabkommen mit Frankreich

Dakar/N'Djamena (epd). Die Regierung des Tschad hat ihr Verteidigungsabkommen mit Frankreich beendet. Dies teilte das Außenministerium des Sahel-Staates am Donnerstagabend in einer auf Facebook veröffentlichten Erklärung mit.

Ökumenische Friedensdekade beschließt Motto für 2025

Bonn (epd). Die 47. Ökumenische Friedensdekade im kommenden Jahr steht unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“. Dieses lade dazu ein, Frieden in persönlichen Beziehungen, in der Gesellschaft und weltweit aktiv zu suchen und zu fördern, teilten die Organisatoren am Donnerstag in Bonn mit.