Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Frieden im Nahen Osten

Die Kirchen haben den Frieden im Nahen Osten im Blick. Immer wieder beschäftigen sich kirchliche Gremien mit der Frage, wie es einen Frieden zwischen Israel und Palästina geben kann. Kürzlich hat die „Assembly of Catholic Ordinaries of the Holy Land“ ihre Sorge über die Entwicklung in Israel und Palästina ausgedrückt, nachdem der Vatikan Palästina offiziell als Staat anerkannt hat.

2015 höchste Zahl an Binnenflüchtlingen registriert

London/Genf (epd). Knapp 41 Millionen Menschen weltweit sind einer neuen Untersuchung zufolge Ende 2015 in ihrem eigenen Land auf der Flucht vor Konflikt und Gewalt gewesen. Eine höhere Zahl von Binnenflüchtlingen sei niemals zuvor registriert worden, teilte das Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) am Mittwoch in London mit.

UN: Angriffe auf Flüchtlinge Kriegsverbrechen

New York/Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben die mutmaßlichen Luftangriffe auf Flüchtlingscamps in Nordsyrien mit vielen Todesopfern scharf verurteilt. Falls es sich um gezielte Angriffe gehandelt habe, seien es Kriegsverbrechen, erklärte der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien am Donnerstag (Ortszeit) in New York.

Steinmeier: Waffenruhe in Aleppo Voraussetzung für syrische Friedensgespräche

Berlin (epd). Die Friedensbemühungen in Syrien können nach Ansicht von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) nur mit einer Waffenruhe weitergeführt werden. "Es wird keine Rückkehr in die Gespräche nach Genf geben, wenn nicht auch der Waffenstillstand in und um Aleppo beachtet wird", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in Berlin.

Konflikte: UN-Sicherheitsrat fordert Schutz von Hospitälern

New York/Genf (epd). Nach den schweren Angriffe in Syrien hat der UN-Sicherheitsrat den Schutz von Ärzten, Patienten und medizinischen Einrichtungen in bewaffneten Konflikten gefordert. Alle 15 Mitglieder des Sicherheitsrates stimmten am Dienstag in New York für eine entsprechende Resolution, die Deutschland und andere Länder unterstützen.

Syrien: Kerry will Feuerpause wiederherstellen

Genf (epd). US-Außenminister John Kerry setzt sich für die rasche Widerherstellung der zerbrochenen Feuerpause in Syrien ein. Kerry sagte am Sonntagabend in Genf, die Kooperation Russlands für die Beendigung der Kämpfe zwischen dem Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und den Rebellen in dem Bürgerkriegsland sei unerlässlich.

Wehrbeauftragter für weniger Auslandseinsätze der Bundeswehr

Essen/Berlin (epd). Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), hat sich für weniger Auslandseinsätze der Bundeswehr ausgesprochen. "Deutschland muss nicht überall dabei sein", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). Es sei besser, Schwerpunkte zu setzen und sich substanziell zu engagieren.

Syrien: Viele Tote bei Angriff auf Krankenhaus in Aleppo

Genf (epd). Hilfsorganisationen haben die Zerstörung eines Krankenhauses in der nordsyrischen Metropole Aleppo scharf verurteilt. Bei dem militärischen Angriff auf das Al-Kuds-Krankenhaus im Osten der Stadt habe es viele Tote und Verletzte gegeben, erklärte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Donnerstag in Genf.

EU soll mehr gegen Kriegsverbrechen tun

Brüssel (epd). Die EU-Staaten sollen nach dem Willen des Europaparlaments mehr für den Schutz von Zivilisten und Verletzten sowie von Ärzten und anderen Helfern in Konfliktgebieten tun.