Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Zeitung: Saudi-Arabien will keine deutschen Panzer mehr

Berlin (epd). In der Diskussion um Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zeichnet sich eine Wende ab. Der neue Botschafter des arabischen Landes in Deutschland sagte dem Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe), Saudi-Arabien wolle keine Leopard-Kampfpanzer mehr von Deutschland kaufen. "Die klare Wahrheit ist, dass wir an dem Panzergeschäft nicht interessiert sind", sagte Botschafter Awwad S.

Appell zur friedlichen Lösung von Konflikten

Istanbul/Berlin (epd). Mit einem Appell zur friedlichen Lösung von bewaffneten Konflikten ist am Dienstag der erste "Humanitäre Weltgipfel" in Istanbul zu Ende gegangen.

Schwieriges Gedenken - US-Präsident Obama besucht Hiroshima

Washington (epd). In den USA verblassen die Schreckensbilder vom Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 und dem auf Nagasaki drei Tage später. Der Umgang mit dieser Geschichte sei schwierig, sagt der Historiker Peter Kuznick. "Der zweite Weltkrieg gilt als guter Krieg", erläutert der Direktor des Nuclear Studies Institute an der American University in Washington.

Schnelle Hilfe in Not - Gipfel in Istanbul eröffnet

Istanbul/Berlin (epd). Mit Appellen für wirksamere und raschere Nothilfe in Krisensituationen hat am Montag in Istanbul der erste "Humanitäre Weltgipfel" begonnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rief zu einem neuen Konsens über humanitäre Hilfen und Prinzipien auf. Vor mehreren Tausend Delegierten beklagte sie Verstöße gegen das Völkerrecht.

Schnelle Hilfe in Not - Gipfel in Istanbul eröffnet

Istanbul/Berlin (epd). Mit Appellen für wirksamere und raschere Nothilfe in Krisensituationen hat am Montag in Istanbul der erste "Humanitäre Weltgipfel" begonnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rief zu einem neuen Konsens über humanitäre Hilfen und Prinzipien auf. Vor mehreren Tausend Delegierten beklagte sie Verstöße gegen das Völkerrecht.

Vereinte Nationen laden zum ersten Humanitären Weltgipfel nach Istanbul

Genf (epd). Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schreckensmeldung: von den Kriegen in Syrien, Irak und Südsudan über Erdbeben und Stürme wie in Nepal oder den Philippinen bis hin zu den Dürren in vielen Teilen Afrikas. Rund 125 Millionen Opfer der Konflikte und Naturkatastrophen brauchen jeden Tag Hilfe zum Überleben.

Oxfam: Weltgipfel muss humanitäres Völkerrecht stärken

Berlin (epd). Die Entwicklungsorganisation Oxfam erhofft sich vom ersten Humanitären Weltgipfel in Istanbul eine Stärkung des humanitären Völkerrechts. In heutigen Konflikten nehme Gewalt gegen die Zivilbevölkerung immer weiter zu, teilte die Organisation am Freitag in Berlin mit. Der Gipfel in Istanbul müsse gegen diese Entwicklung ein deutliches Zeichen setzen.

Entwicklungsorganisationen: Reform der humanitären Hilfe nötig

Berlin (epd). Das System der humanitären Hilfe weltweit ist nach Ansicht von Entwicklungsexperten den heutigen Herausforderungen nicht mehr gewachsen. Es müsse dringend reformiert werden, um auf bewaffnete Konflikte sowie Auswirkungen des Klimawandels schneller und flexibler reagieren zu können, teilte der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (Venro) am Mittwoch in Berlin mit.

Bundestag billigt verlängerten Mali-Einsatz der Bundeswehr

(epd). Die Bundeswehr setzt ihre Beteiligung an der Ausbildungsmission EUTM der Europäischen Union im afrikanischen Mali bis zum 31. Mai 2017 fort. Das beschloss der Bundestag am Donnerstagabend in Berlin mit großer Mehrheit. Das aktuelle Mandat läuft Ende Mai aus.

Evangelische Friedensarbeit kritisiert die geplante Aufstockung des Wehretats

Die Ankündigung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr in den kommenden sieben Jahren personell aufzustocken und auch den Wehretat bis 2020 von derzeit 34,2 auf 39,2 Milliarden Euro anzuheben, ist bei der evangelischen Friedensarbeit auf Kritik gestoßen. „Die Regierung stellt hier bereits Weichen, bevor das neue Weißbuch vor- und zur Diskussion gestellt wird.