Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Organisationen werfen Israel Völkermord im Gaza-Streifen vor

Die Stimmen, die Israel Genozid im Gaza-Streifen vorwerfen, werden mehr. Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen sehen absichtlich verübte Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die israelische Regierung weist die Vorwürfe zurück.

Bischof von Damaskus: Hoffnung und Sorgen bei Christen

Köln (epd). Der Bischof der armenisch-orthodoxen Kirche in Damaskus, Armash Nalbandian, äußert sich vorsichtig optimistisch über die Zukunft der Christen in Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes. „Wir erleben einen historischen Moment“, sagte Nalbandian am Dienstag im Deutschlandfunk. Es gebe viel Freude und Euphorie, aber auch Sorgen und Befürchtungen.

Menschenrechtler warnen vor "Islamischer Republik" in Syrien

Göttingen (epd). Menschenrechtler haben vor dem Aufbau einer „Islamischen Republik“ in Syrien gewarnt. Viele Aktionen und Anweisungen der neuen islamistischen Machthaber deuteten darauf hin, dass sie einen nach strengen islamischen Regeln funktionierenden Staat etablieren wollten, sagte der Nahost-Referent der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido, am Montag in Göttingen.

Debatte um Syrien-Rückführungen: Kirchen mahnen zur Vorsicht

Nach dem Sturz von Assad wird die Diskussion über mögliche Abschiebungen nach Syrien lauter. Hilfswerke und Kirchen warnen vor voreiligen Rückführungen in das Land - sie fordern stattdessen Stabilisierung und Wiederaufbau vor Ort.

Rund 700.000 syrische Flüchtlinge in Deutschland

Seit dem Sturz des Assad-Regimes wird in Deutschland wieder verstärkt über den Umgang mit syrischen Geflüchteten diskutiert. Laut Statistischem Bundesamt kommt etwa jeder fünfte Schutzsuchende aus dem Bürgerkriegsland.

Politikwissenschaftler: Sturz des Assad-Regimes ist große Befreiung

Hamburg (epd). Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad wird es jetzt zunächst um einen geordneten Übergang in Syrien gehen. „Nach vielen Jahrzehnten einer Diktatur lassen sich die Institutionen eines Staates nicht so schnell umbauen“, sagte der Politikwissenschaftler Jan Wilkens von der Universität Hamburg dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Syrien: Jochims hofft auf Übergang zu mehr Freiheit und Sicherheit

Hamburg (epd). Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad ist für die Flüchtlingsbeauftragte der evangelischen Nordkirche, Dietlind Jochims, noch nicht abzusehen, wohin sich das Land bewegt. Sie hoffe auf einen Übergang zu mehr Freiheit und Sicherheit für die Bevölkerung Syriens, sagte Jochims im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Warnungen vor verfrühter Debatte über syrische Geflüchtete

Nach dem Sturz des Assad-Regimes setzt das Bundesamt für Migration Asylverfahren für Syrer aus. Unterdessen wird über die mögliche Rückkehr syrischer Geflüchteter debattiert. Zu früh, sagen Regierungsvertreter, Experten und Menschenrechtler.