Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Unicef verurteilt saudischen Luftangriff auf 26 Kinder im Jemen

Genf/New York (epd). Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat einen Luftangriff der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen scharf verurteilt. Dabei wurden nach Angaben der Organisation am Donnerstag im Westen Jemens 26 Kinder getötet.

Kämpfer für den Frieden

Tel Aviv/Beckum (epd). Mit seinen hellgrauen Haaren und dem Bart war Uri Avnery schon von Weitem unverkennbar, wenn er bei Demonstrationen vorneweg marschierte. Bis ins Alter von 94 Jahren war Israels unermüdlichster Kämpfer für den Frieden geistig und körperlich fit. In der Nacht zum Montag starb er in einem Tel Aviver Krankenhaus an den Folgen eines Gehirnschlags. 

Dr. Lul gibt nicht auf

Mogadischu (epd). Die Kinderärztin Lul Mohamud Mohamed wirkt etwas müde, als sie die Treppe in den ersten Stock des Banadir-Krankenhauses in Mogadischu hinaufsteigt. Aber die 56-Jährige ist ausdauernd wie eine Marathonläuferin. Deshalb geht sie einfach weiter, obwohl übervolle Arbeitstage und deprimierende Patientenschicksale an ihr zehren.

Mindestens 25 Tote bei Anschlag auf Schule in Kabul

Kabul (epd). Bei einem Selbstmordattentat auf eine Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Mittwoch mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Die Mehrzahl der Opfer waren Schüler und Schülerinnen, die sich auf Aufnahmeprüfungen für Universitäten vorbereiteten, wie afghanische Medien berichteten. Mindestens 35 Menschen wurden verletzt. 

UN: 139 humanitäre Helfer 2017 getötet

Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben die steigende Zahl von tödlichen Attacken auf humanitäre Helfer beklagt. Im Jahr 2017 seien 139 Helfer verschiedener Organisationen getötet worden, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) am Dienstag in Genf mit. Im Jahr 2016 lag die Zahl der getöteten Helfer noch bei 107.

Mehr als 100 Tote bei heftigen Kämpfen mit Taliban in Afghanistan

Kabul (epd). Bei Kämpfen zwischen Taliban und Regierungstruppen in der afghanischen Stadt Ghasni sind Medienberichten zufolge bislang über 100 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sollen auch zahlreiche Zivilisten sein, wie afghanische Medien am Sonntag unter Berufung auf Krankenhauspersonal in der Stadt berichteten.

Schulbus-Angriff im Jemen international verurteilt

New York/Frankfurt a.M. (epd). Der Angriff auf einen Schulbus im Jemen hat international Bestürzung ausgelöst. UN-Generalsekretär António Guterres forderte eine schnelle und unabhängige Untersuchung.

Neue Gespräche über Waffenruhe in Afghanistan

Kabul (epd). Hoffnung auf eine neue Waffenruhe in Afghanistan: Die Regierung in Kabul verhandelt mit den aufständischen Taliban über eine Kampfespause zu den anstehenden Feiertagen, wie afghanische Medien am Mittwoch berichteten. Präsident Aschraf Ghani erklärte, ein Gewaltverzicht zum islamischen Eid-al-Adha-Fest sei bedeutsam.

Brahms: Deutschland soll Atomwaffenverbotsvertrag beitreten

Bei einer Mahnwache zu den Jahrestagen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki  in Bremen hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Pastor Renke Brahms, die Bundesregierung aufgefordert, dem im vergangenen Jahr beschlossenen UN-Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.