Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Äthiopien und Eritrea feiern Grenzöffnung

Genf/Addis Abeba (epd). Die Regierungschefs von Äthiopien und Eritrea haben am Dienstag gemeinsam die Öffnung der Grenze zwischen den mehr als 20 Jahre verfeindeten Staaten gefeiert.

Rotes Kreuz: Gewalt im Südsudan zurückgegangen

Genf (epd). Nach dem Abschluss eines Friedensabkommens für den Südsudan geht laut Rotem Kreuz die Gewalt deutlich zurück. Es gebe inzwischen weniger Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und Rebellen, erklärte der globale Einsatzleiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Dominik Stillhart, am Montag in Genf. 

Sorge vor neuen Giftgas-Angriffen auf Rebellen in Syrien wächst

Berlin (epd). Die Bundesregierung zeigt sich alarmiert über die Gefahr von Giftgas-Angriffen des Assad-Regimes auf Rebellen im syrischen Idlib. Der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Steffen Seibert, sagte am Montag in Berlin, es gebe große Sorge, dass sich dort "entsetzliche Muster" aus anderen syrischen Kampfschauplätzen wiederholen könnten.

Jemen-Friedensgespräche in Genf vorerst gescheitert

Genf (epd). Die in Genf geplanten Konsultationen mit Huthi-Rebellen über ein Ende des Kriegs im Jemen sind gescheitert. Trotz umfangreicher Bemühungen sei es nicht gelungen, die Huthi-Delegation in die Schweiz zu holen, räumte der UN-Sondergesandte für den Jemen, Martin Griffiths, am Samstag ein. Das bedeute aber kein Scheitern der Friedensbemühungen.

Expertin: Syrische Kriegsverbrechen konsequent verfolgen

Damaskus/Freiburg (epd). Nach Ansicht der Nahostexpertin Kristin Helberg (Berlin) sollten die Europäischen Staaten - allen voran Deutschland - die in Syrien begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit strafrechtlich verfolgen.

UN-Vermittler für den Jemen nimmt Konsultationen auf

Genf/Berlin (epd). In Genf haben am Donnerstag Konsultationen begonnen, die zu einem Ende des Kriegs im Jemen führen sollen. Die Gespräche fanden zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Jemen: Zahl der zivilen Opfer im August auf Höchststand

Berlin (epd). Im Jemen-Krieg hat die Zahl der zivilen Opfer im August einen neuen Höchststand erreicht. Im vergangenen Monat seien mindestens 918 Menschen getötet worden, darunter über 300 Kinder, berichtete die Hilfsorganisation Oxfam am Donnerstag in Berlin.

Tschadsee-Aktivisten fordern Beteiligung an Friedensbemühungen

Berlin (epd). Kirchliche und zivilgesellschaftliche Akteure aus der Konfliktregion rund um den Tschadsee fordern eine stärkere Beteiligung an den internationalen Friedensbemühungen. "Religionsführer haben die Ohren und die Herzen der Menschen", sagte der Theologe John Bakeni von der Diözese Maiduguri in Nigeria am Mittwoch in Berlin.

Staaten sagen Milliardenhilfe für Tschadsee-Region zu

Berlin (epd). Im Kampf gegen Terrorismus, Armut und Klimawandel erhält die afrikanische Tschadsee-Region Milliardenhilfen. Bei einer Geberkonferenz am Montag und Dienstag in Berlin sagten die Staaten insgesamt 2,17 Milliarden US-Dollar (knapp 1,9 Milliarden Euro) zu. Das Geld soll in den kommenden Jahren bereitgestellt werden.