Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Margot Käßmann kommt 2019 nach Büchel

Wie schon in diesem Jahr soll es auch 2019 am zweiten Jahrestag der Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrages durch 122 Staaten, dem 7. Juli, einen Aktionstag am letzten deutschen Atomwaffenstützpunkt in Büchel in der Eifel geben.

Genfer Konferenz unterstützt Frieden mit den Taliban

Genf (epd). Regierungsvertreter aus aller Welt haben sich am Mittwoch für Verhandlungen mit den radikal-islamischen Taliban und einen dauerhaften Frieden in Afghanistan ausgesprochen. Am Rand einer zweitägigen Afghanistan-Konferenz in Genf sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), die Gelegenheit dafür sei vielleicht günstiger als je zuvor.

Afghanistans Präsident Ghani wirbt um mehr Investitionen

Genf (epd). Der afghanische Präsident Aschraf Ghani hat zu mehr Investitionen in seinem Land aufgerufen. Afghanistan liege im Herzen einer stark wachsenden Region und verfüge über große Potenziale, sagte Ghani am Dienstag in Genf bei einer Afghanistan-Konferenz in Genf. Der Markt in dem zentralasiatischen Land verspreche Milliardengewinne, die aber realisiert werden müssten.

Keine Friedenssignale in Afghanistan

Dubai/Kabul (epd). Zwei Tage lang tobten am Wochenende in Kabul ethnische Proteste. Die gewaltsamen Ausschreitungen zeigten erneut, wie instabil die Situation in Afghanistan ist. Hunderte wütende Demonstranten veranstalteten Straßenkämpfe in der Hauptstadt, um gegen die Festnahme von Ibrahim Alipoor, einem Milizenführer, zu protestieren. "Alipoor ist unschuldig", riefen sie. 

Grünen-Sicherheitsexperte: Afghanistan weiter unterstützen

Schwerte (epd). In Afghanistan hat sich die Sicherheitslage für die Bevölkerung nach Einschätzung des Grünen-Experten Winfried Nachtwei in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Dennoch müssten die Chancen für Frieden und Wiederaufbau gesehen werden, sagte der frühere sicherheits- und abrüstungspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion am Sonntag auf der 32.

Rüstungsgegner kritisieren UN-Konferenz zu Killerrobotern

Genf (epd). Rüstungsgegner haben von den UN-Mitgliedsländern ein globales Verbot von Killerrobotern verlangt. Das Ergebnis einer UN-Konferenz über die menschlich nicht kontrollierbaren Waffensysteme sei enttäuschend, kritisierte die Internationale Kampagne zum Verbot von Killerrobotern am Samstag in Genf.

Bericht: Rüstungs-Lieferstopp für Saudi-Arabien zunächst befristet

Berlin/Hamburg (epd). Der Lieferstopp für deutsche Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien gilt laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zunächst nur für zwei Monate. Dem Bericht zufolge wurde dafür Anfang November eine sogenannte Stillhalte-Anordnung erlassen.

Weiter Streit über Killerroboter bei den UN

Genf (epd). Der internationale Streit über sogenannte Killerroboter geht in die nächste Runde. Auf einer dreitägigen UN-Konferenz in Genf wollen mehr als zwei Dutzend Staaten erneut Verbotsverhandlungen für die Roboter verlangen, wie am Mittwoch aus Diplomatenkreisen verlautete. Unter den Befürwortern solcher Gespräche sind demnach Österreich und Belgien.

Landminen fordern in Krisenregionen zunehmend Opfer

Berlin/Genf (epd). Mindestens 7.239 Menschen sind im vergangenen Jahr Opfer von Minen, Blindgängern und improvisierten Sprengsätze geworden. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten "Landminenmonitor 2018" der Hilfsorganisation Handicap International hervorgeht, wurden fast 2.800 Menschen getötet und weitere gut 4.400 Personen verletzt.