Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN beraten in Genf über Verbot von "Killerrobotern"

Genf/Lindau (epd). Der internationale Streit über sogenannte Killerroboter geht in die nächste Runde. Auf einer am Montag in Genf begonnenen UN-Konferenz mit Regierungsvertretern stehen sich Befürworter und Gegner eines Verbotes der autonomen Kriegsgeräte gegenüber.

Lügen und andauernde Lebensgefahr

Abuja (epd). Einen Tag ohne Gerüchte hat Jawati Friday lange nicht erlebt: Mal soll die Terrorgruppe Boko Haram ein Dorf angezündet haben, dann wieder heißt es, die Armee habe die Islamisten besiegt.

Generalinspekteur lehnt Stationierung neuer Atomwaffen ab

Osnabrück (epd). Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, sieht trotz des drohenden Aus für den INF-Vertrag zur Abrüstungskontrolle keine militärische Notwendigkeit zur Stationierung neuer Atomwaffen in Deutschland. "Aus militärischen Gründen ist es nicht nötig.

Aktionsgemeinschaft Frieden erinnert an Angriffe auf Ex-Jugoslawien

Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an die Luftangriffe der Nato vor 20 Jahren gegen das damalige Jugoslawien erinnert. "Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt", erklärte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister am Mittwoch in Bonn.

AGDF: „Dammbruch von 1999 wirkt bis heute nach“

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an den Beginn der völkerrechtswidrigen Luftangriffe der NATO vor 20 Jahren (24. März 1999) gegen das damalige Jugoslawien erinnert. „Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt“, betont Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

UN warnen vor Rückschritten im Friedensprozess in Kolumbien

Berlin/Bogotá (epd). Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat vor einem Rückschlag der Friedensbemühungen in Kolumbien gewarnt. "Es darf keinen Schritt zurück geben", erklärte Bachelet in dem am Donnerstag (Ortszeit) in der Hauptstadt Bogotá veröffentlichten Jahresbericht über die Menschenrechtssituation.

Berlin sagt 1,44 Milliarden Euro für Betroffene von Syrien-Krieg zu

Brüssel/Köln (epd). Die Bundesregierung hat für Betroffene des Syrien-Krieges weitere 1,44 Milliarden Euro zugesagt. Deutschland werde damit "sein Engagement in der Syrienkrise zuverlässig weiterführen und verstärken", erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Donnerstag bei der internationalen Hilfskonferenz für Syrien und die Nachbarländer in Brüssel.