Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Evangelische Friedensarbeit: Bundesregierung muss Klimaschutzziele umsetzen

Die Evangelische Friedensarbeit hat anlässlich des globalen Klimastreiks am 29. November die Bedeutung der Klimagerechtigkeit für den Frieden in der Welt betont und die Bundesregierung aufgefordert, die im Koalitionsvertrag gesetzten Klimaschutzziele endlich entschieden umzusetzen.

Hunderttausende Demonstranten bei „Fridays for Future“ erwartet

Düsseldorf/Bonn (epd). Die Bewegung „Fridays for Future“ ruft für Freitag auch in Deutschland wieder zu Demonstrationen für einen besseren Klimaschutz auf. In Deutschland sind im Rahmen des mittlerweile vierten „globalen Klimastreiks“ Aktionen an mehr als 500 Orten geplant, wie die Bewegung mitteilte.

Weltweit rund 250.000 Kindersoldaten

Berlin (epd). Weltweit sind nach Angaben von Kinder- und Menschenrechtsorganisationen rund 250.000 Mädchen und Jungen als Kindersoldaten im Einsatz. Schwerpunktländer sind laut dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten "Schattenbericht Kindersoldaten 2019" unter anderem der Südsudan, Kongo, Somalia, die Zentralafrikanische Republik, Kolumbien und Myanmar.

Kurioses Missgeschick bei Ermittlungen gegen Friedensaktivisten

Siegen/Bad Berleburg (epd). Bei ihren Ermittlungen gegen den Friedensaktivisten Hermann Theisen ist der Staatsanwaltschaft Zweibrücken eine kuriose Panne unterlaufen. Die Behörde hatte den Militärgegner im September schriftlich darüber informiert, dass ein Strafverfahren gegen ihn eingestellt worden sei.

Aachener Friedenspreis kritisiert Nato-Großmanöver

Aachen (epd). Der Trägerverein des Aachener Friedenspreises hat das für das Frühjahr in Europa geplante große Militärmanöver "Defender 2020" scharf kritisiert. "Dieses Manöver stellt eine massive Bedrohung und Gefährdung des Friedens in Europa dar", heißt es in einem am Sonntag in Aachen veröffentlichten Appell der Mitgliederversammlung des Aachener Friedenspreises.

Frieden schaffen ohne Waffen

Tapachula (epd). Mindestens 30 Lebensläufe und Schicksale hört Ana Elena Barrios jeden Tag. Berichte von Flüchtlingen, die vergewaltigt, verfolgt oder gefoltert wurden. Und Erzählungen von Migranten, die ihr Zuhause verlassen mussten, weil das Feld wegen des ausbleibenden Regens zu wenig Ernte einbrachte oder der Lohn in der Fabrik die Familie nicht mehr ernährte.

Landminen verletzten und töteten Tausende Menschen

München/Genf (epd). Tausende Menschen sind laut einem Expertenbericht im vergangenen Jahr Opfer von Landminen und Blindgängern geworden. Im Jahr 2018 seien 6.897 Fälle registriert worden, bei denen die Sprengkörper Menschen verletzten oder töteten, teilte die Hilfsorganisation Handicap International am Donnerstag in München mit. Die Dunkelziffer sei jedoch höher.

Erneut Tote bei Protesten in Bolivien

Frankfurt a.M./La Paz (epd). UN und Menschenrechtler haben das staatliche Vorgehen gegen Demonstranten in Bolivien verurteilt. UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet warnte, die Repression könne die Lage verschärfen. Polizei und Militär übten unangemessene Gewalt aus, erklärte sie per Twitter.

Staaten einigen sich auf Leitprinzipien zu Killerrobotern

Genf (epd). Mehr als 120 Staaten haben sich in Genf auf Leitprinzipien über den Einsatz vollautonomer Waffen geeinigt. Damit sei zum ersten Mal ein internationaler Konsens für den Einsatz autonomer Waffensysteme erzielt worden, heißt es in einer am Samstag vom Auswärtigen Amt verbreiteten Erklärung.