Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Friedensforscher: Waffenkäufe für mehr als 400 Milliarden Dollar

Stockholm (epd). Die 100 größten Rüstungskonzerne der Welt (ohne China) machen nach Analysen von Friedensforschern weiter glänzende Geschäfte: Die Firmen verkauften im vergangenen Jahr Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 420 Milliarden US-Dollar (380 Milliarden Euro), wie das internationale Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag in Stockholm mitteilte.

Afghanistan-Experte Nachtwei gegen Abzug der Bundeswehr

Schwerte (epd). Winfried Nachtwei, früherer Bundestagsabgeordneter der Grünen, hat vor einem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gewarnt. Entscheidend sei es, humanitäre Zugänge auf der "untersten Ebene" freizuhalten, sagte der Afghanistan-Experte seiner Partei am Sonntag auf einer Podiumsdiskussion der Evangelischen Akademie Villigst in Schwerte.

Friedensdekade schreibt Plakatwettbewerb aus

Bonn (epd). Das Gesprächsforum der Ökumenischen Friedensdekade hat einen Plakatwettbewerb für die Gestaltung des grafischen Motivs zum Motto des kommenden Jahres ausgeschrieben. Das Motto 2020 lautet "Umkehr zum Frieden", wie die Friedensdekade in Bonn am Freitag mitteilte. Die Friedensdekade feiert im kommenden Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Begangen wird sie vom 8. bis 18.

Rund 168 Millionen Menschen brauchen laut UN humanitäre Hilfe

Genf (epd). Rund 168 Millionen Menschen brauchen laut den Vereinten Nationen im nächsten Jahr Lebensmittel, Medikamente und andere humanitäre Hilfe. Niemals zuvor seien so viele Menschen auf Unterstützung angewiesen gewesen, erklärte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe am Mittwoch in Genf.

Bundesregierung genehmigt mehr Kleinwaffenexporte

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat seit Verschärfung der Richtlinien zum Export von Kleinwaffen Ende Juni dieses Jahres dafür Genehmigungen im Umfang von knapp 25 Millionen Euro erteilt. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Frage der abrüstungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Sevim Dagdelen, hervor.