Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Weltweites Hoffen auf Frieden im Sudan

Frankfurt a.M./Juba (epd). Nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der Regierung und Rebellen im Sudan herrscht international Hoffnung auf Frieden in dem Bürgerkriegsland.

Guterres warnt vor Wettrüsten mit neuen Atomwaffen

New York / Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem neuen "qualitativen" Wettrüsten mit immer ausgefeilteren Atomwaffen gewarnt. Anstatt umfassend abzurüsten, steckten die Atomwaffenmächte große Summen in die Modernisierung ihrer nuklearen Arsenale, sagte Guterres am Freitag in New York.

Mali legt Übergang zu ziviler Regierung fest

Frankfurt a.M./Bamako (epd). Im westafrikanischen Mali gibt es nach einem Militärputsch im August weiter Fortschritte bei der Übergabe der Macht an eine zivile Regierung. Die Übergangsregierung veröffentlichte eine offizielle Satzung für die Zeit bis zu den Wahlen in 18 Monaten, wie der französische Auslandssender RFI am späten Donnerstagabend berichtete.

Weltkirchenrat: Konflikt um Berg-Karabach sofort beenden

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat seine große Besorgnis über den neuen Ausbruch des Konflikts um Berg-Karabach zwischen Armenien und Aserbaidschan geäußert. Er trauere mit den Familien, die in der Auseinandersetzung um die Region Angehörige verloren haben, erklärte der Interims-Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Ioan Sauca, am Dienstag in Genf.

Guterres warnt vor gefährlichen Spannungen zwischen Atommächten

Genf/New York (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat vor wachsenden Spannungen zwischen den Atomwaffenmächten gewarnt. Der Mangel an Dialog und die Rivalität zwischen den Staaten erhöhten die Gefahr der nuklearen Massenvernichtungswaffen, erklärte Guterres am Freitag in Genf. Die Welt lebe im Schatten einer nuklearen Katastrophe. 

Rund 14,6 Millionen neue Binnenflüchtlinge im ersten Halbjahr 2020

Genf (epd). Rund 14,6 Millionen Menschen sind laut einer Studie im ersten Halbjahr 2020 vor Konflikten und Naturkatastrophen neu innerhalb ihres eigenen Landes geflüchtet. Viele der Menschen in 127 Ländern und Territorien seien von Armut und Hunger betroffen, warnte das Beobachtungszentrum für interne Vertreibungen (IDMC) am Mittwoch in Genf.

Mali: Früherer Verteidigungsminister zum Übergangspräsidenten ernannt

Frankfurt a.M./Bamako (epd). In Mali ist einen Monat nach dem Militärputsch ein Übergangspräsident ernannt worden. Der frühere Verteidigungsminister Ba N'Daou solle bis zu einer Neuwahl eine Regierung führen, berichtete der staatliche Sender ORTM am Montag. Vizepräsident wird demnach der Anführer der Militärjunta, Assimi Goïta.