Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Zahl der Opfer nach Terror im Niger steigt auf 100

Frankfurt a.M./Niamey (epd). Im westafrikanischen Niger steigt die Zahl der Todesopfer nach dem Angriff von Milizen auf zwei Dörfer am Wochenende: Rund 100 Zivilisten seien in der Region Tillabéri an der Grenze zu Mali von mutmaßlichen Islamisten ermordet worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ANP unter Berufung auf offizielle Angaben in der Nacht zum Montag.

Cyberwar verstehen - Cyberpeace gestalten (2021)

Die digitale Vernetzung im Alltag bietet viele Vorteile, sie macht die Gesellschaft aber auch angreifbar, gerade, wenn solche Angriffe aus dem Cyberraum vitale Infrastrukturen wie Strom- und Wasserversorgung betreffen. Staaten reagieren darauf mit der Einrichtung einer Cyber-Abwehr.

Kein sicherer Ort in Europa (2021)

Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) schlägt in seinem Jahresbericht 2020 Alarm: Verletzungen des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung scheinen von der Tagesordnung der EU zu verschwinden.

Abschottung mit System - Wie Europa gegen Schutzsuchende aufrüstet (2021)

Ein zentrales Anliegen der Herausgeber*innen dieser Publikation, der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK), pax christi und PRO ASYL, liegt darin, die Themenbereiche Migration und Asyl mit klassischen friedenspolitischen Themen wie Rüstungsexporten und der zunehmenden Aufrüstung der EU zu verknüpfen.

Opposition fordert Neuwahlen in Zentralafrikanischer Republik

Frankfurt a.M./Kampala (epd). Die Opposition in der Zentralafrikanischen Republik hat die Annullierung der Präsidentenwahl vom Sonntag und eine erneute Abstimmung gefordert. Das Oppositionsbündnis "COD 2020" erklärte laut dem Sender RFI am  Mittwoch, wegen teils gravierender Unregelmäßigkeiten könne die Wahl nicht als Ausdruck des Volkswillens gelten.

Zentralafrikanische Republik: Wahlen weitgehend gewaltfrei

Frankfurt a.M./Bangui (epd). Trotz gewaltsamer Störmanöver von Rebellen haben Behörden und UN eine positive Bilanz der Wahlen in der Zentralafrikanischen Republik gezogen. "Ganz ehrlich, ich bin vollkommen zufrieden mit dem Verlauf der Wahl", sagte der Präsident der Wahlbehörde, Mathias Barthélémy Morouba, am Montag dem international finanzierten Radiosender Ndeke Luka.

UN-Hochkommissarin prangert Kriegsführung in Äthiopien an

Genf (epd). Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat die Kriegsführung in Äthiopiens Tigray-Region als grausam angeprangert. Es gebe Berichte über Artilleriebeschuss auf Wohngebiete, gezielte Angriffe auf Zivilisten, willkürliche Tötungen und weit verbreitetes Plündern, kritisierte Bachelet am Dienstag in Genf.