Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Friedensforscher: US-Rüstungskonzerne bleiben Weltmarktführer

Frankfurt a.M./Stockholm (epd). Die weltweit 25 größten Rüstungskonzerne und Waffenlieferanten machen nahezu alle glänzende Geschäfte: Im vergangenen Jahr setzten sie mit dem Verkauf von Waffen und militärischen Dienstleistungen 361 Milliarden US-Dollar (297 Milliarden Euro) um, wie das Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag in Stockholm erklärte.

Äthiopische Regierung: Wiederaufbau von Tigray hat begonnen

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Die äthiopische Regierung hat nach eigenen Angaben mit dem Wiederaufbau der umkämpften Region Tigray begonnen. Ministerpräsident Abiy Ahmed teilte am Samstagnachmittag auf Twitter mit, mehrere Teams hätten angefangen, zerstörte Infrastruktur zu reparieren und den Betrieb essenzieller Dienste wieder aufzunehmen.

Syrien-Gespräche enden mit Minimal-Ergebnis

Genf (epd). Das Verfassungskomitee für das Bürgerkriegsland Syrien hat seine vierte Gesprächsrunde in Genf mit einem Minimal-Ergebnis beendet. Das Komitee habe sich auf weitere Gespräche Ende Januar geeinigt und eine Agenda für das nächste Treffen festgelegt, sagte am Freitag der UN-Sondergesandte für Syrien, Geir Pedersen. 

UN: 47.000 Menschen aus Tigray in den Sudan geflüchtet

Genf (epd). Die Gewalt in der Tigray-Region in Äthiopien zwingt nach Angaben der Vereinten Nationen weiter viele Menschen zur Flucht. Allein am Donnerstag seien mehr als 1.000 Menschen aus Tigray in den Sudan geflüchtet, teilte das Hilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit. Insgesamt seien nun 47.000 Flüchtlinge aus Tigray im Sudan angekommen

Äthiopien lässt offenbar Hilfslieferungen für Tigray zu

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Die äthiopische Regierung will offenbar Hilfslieferungen für die Konfliktregion Tigray zulassen. Außenminister Demeke Mekonnen sagte bei einem Treffen mit dem UN-Sondergesandten für das Horn von Afrika, Parfait Onanga-Anyanga, die Regierung werde die Arbeit von Hilfsorganisationen unterstützen, wie der regierungsnahe Sender Fana BC am Mittwoch berichtete.

UN: Mehr als 230.000 Tote im Jemen-Krieg

New York (epd). Der Krieg im Jemen und seine Folgen haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen schon 233.000 Menschen das Leben gekostet. Der 2015 begonnene Konflikt habe zur schlimmsten humanitären Krise weltweit geführt, beklagte das UN-Büro zur Koordination humanitärer Angelegenheiten (Ocha), am Dienstag (Ortszeit) in New York.

Orthodoxieausschuss ruft zu Solidarität mit Christen in Berg-Karabach auf

Vertreter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) plädieren dafür, dass sich Kirchen und Regierungen stärker für den Schutz und die Rechte der von Krieg und Vertreibung bedrohten Zivilisten in der Region Berg-Karabach einsetzen.

Tigray-Konflikt: Tausende Soldaten in Äthiopien freigelassen

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Knapp einen Monat nach dem Ausbruch der Kämpfe um die äthiopische Region Tigray stabilisiert sich die Lage offenbar. Die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF), die die Region bisher kontrollierte, habe mehr als 4.000 Soldaten aus der Kriegsgefangenschaft entlassen, berichtete der britische Sender BBC am Dienstag unter Berufung auf einen Sprecher der Gruppe.

Aufruf zur Solidarität mit armenischen Christen

Hamburg (epd). Vertreter der evangelischen Nordkirche plädieren dafür, dass sich Kirchen und Regierungen stärker für den Schutz und die Rechte der von Krieg und Vertreibung bedrohten Zivilisten in der Region Berg-Karabach einsetzen.

Syrien: Assad-Delegation berät mit Oppositionellen über Verfassung

Genf (epd). Die verfeindeten Parteien des syrischen Bürgerkriegs haben am Montag ihre Beratungen in einem gemeinsamen Verfassungskomitee wieder aufgenommen. Nach nahezu zehn Jahren Konflikt in Syrien könne das Komitee Vertrauen schaffen, zeigte sich der UN-Sondergesandte Geir Pedersen zuversichtlich.