Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Staatssekretär Giegold: Waffenlieferungen an Ukraine müssen zulegen

Frankfurt a.M. (epd). Wirtschaftsstaatssekretär Sven Giegold hält eine Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine für geboten. „Angesichts der Brutalisierung und Dauer des Krieges müssen Quantität und Qualität der Waffenlieferungen zulegen, denn alle Versuche der Gespräche sind leider bisher gescheitert“, sagte der Grünen-Politiker „chrismon.de“.

Leicht höhere Beteiligung bei diesjährigen Ostermärschen

Düsseldorf (epd). Bei den diesjährigen Ostermärschen zeichnet sich eine höhere Beteiligung als in den Vorjahren ab. Ein Sprecher der Organisatoren äußerte am Samstag die Hoffnung, dass sich bis Ostermontag insgesamt mehrere zehntausend Menschen an den vielfältigen Aktionen für Frieden und Abrüstung beteiligen.

Heftige Debatte über Haltung der Ostermärsche zum Ukraine-Krieg

Düsseldorf, Hannover (epd). Zum Höhepunkt der diesjährigen Ostermärsche ist eine Debatte über die Haltung der Friedensbewegung zum Krieg in der Ukraine entbrannt. Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) appellierte an die Teilnehmer, bei ihren Aktionen deutlich zu machen, „dass sie sich gegen Putins Krieg richten“.

Protest gegen Krieg und Atomkraft: Ostermärsche fortgesetzt

Frankfurt a.M., Bonn (epd). Die Friedensbewegung hat am Karfreitag ihre Ostermärsche und Friedenskundgebungen fortgesetzt. Diese stehen in diesem Jahr unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine, wie das Netzwerk Friedenskooperative mitteilte. Bereits am Donnerstag fanden vereinzelt erste Aktionen statt.

EKD-Präses: Waffenlieferungen an die Ukraine gerechtfertigt

Köln (epd). Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, hält Waffenlieferungen an die Ukraine für gerechtfertigt. Das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine sei unbestritten, sagte Heinrich im Interview der Woche (Sonntag) im Deutschlandfunk. Gerade ihrer Generation falle es schwer, in Worte zu fassen, was derzeit in der Ukraine passiere.

Aufrufe zu Frieden und Gewaltverzicht zu Ostern

Bielefeld, Düsseldorf (epd). Leitende Geistliche beider christlicher Konfessionen haben vor Beginn des Osterfests zu Frieden und Gewaltverzicht aufgerufen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, forderte eine österliche Waffenruhe für die Ukraine.

Evangelische Kirche uneins über Waffenlieferungen an die Ukraine

Düsseldorf, Bielefeld (epd). In der evangelischen Kirche gibt es unterschiedliche Positionen zu Waffenlieferungen an die Ukraine. Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, sprach sich am Donnerstag erneut dagegen aus und warnte vor eine weiteren Eskalation des Konflikts.

Käßmann: Ich bin als Pazifistin gegen Waffenlieferungen

Hannover, Berlin (epd). Vor der Hintergrund der internationalen militärischen Hilfen an die Ukraine wegen des Krieges gegen Russland hat die evangelische Theologin Margot Käßmann erneut bekräftigt, gegen Waffenlieferungen zu sein.

Kritik an Führung der Russischen Orthodoxen Kirche nimmt zu

Frankfurt a.M. (epd). Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet zunehmend auch die Ökumene. Dem Moskauer Patriarchen Kyrill I. wird vorgeworfen, die kriegerische Gewalt mit religiösen Argumenten zu unterstützen. Der tschechische Ökumene-Experte Pavel Cerny sprach sich jetzt erneut für einen Ausschluss der Russisch Orthodoxen Kirche aus dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) aus.