Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Plastikwaffen zu Friedenssäulen

Berlin (epd). In Berlin sammelt eine Initiative Spielzeugwaffen, um daraus eine Friedensskulptur zu schaffen. Die gesammelten Plastikwaffen würden im Dezember in einer Kunstaktion unter anderem auf einem Abenteuerspielplatz zu einer großen Skulptur geformt und ausgestellt, teilte das Bezirksamt Pankow am Donnerstag in Berlin mit.

Mitteldeutsche App bietet zur Friedensdekade täglich Impulse

Magdeburg (epd). Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) bringt das Engagement für den Frieden auf das Smartphone. Mit einer neuen App würden Angebote und Materialien für die Ökumenische Friedensdekade vom 7. bis 17. November digital ergänzt, kündigte ein EKM-Sprecher am Mittwoch in Magdeburg an.

Friedensappell: Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein

Bonn (epd). Prominente fordern die Kirchen dazu auf, ihren Einsatz für einen weltweiten gerechten Frieden zu verstärken. „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“, heißt es in einem am Montag von der evangelischen Friedensarbeit in Bonn verbreiteten Aufruf mit Blick auf die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im September 2022 in Karlsruhe.

„Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein!“

Im September 2022 kommt die Welt nach Deutschland: Zum ersten Mal wird die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) hierzulande stattfinden. In Karlsruhe treffen sich dann die Delegierten von rund 350 ÖRK-Mitgliedskirchen. Sie vertreten über 500 Millionen Christinnen und Christen aus mehr als 120 Ländern.

Neuer Vorstand von Aktion Sühnezeichen in Amt eingeführt

Berlin, Wuppertal (epd). Der neue Vorstand von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ist am Samstag in Berlin mit einem Jahr coronabedingter Verzögerung offiziell ins Amt eingeführt worden. Die Mitgliederversammlung hatte das siebenköpfige Gremium um die frühere mitteldeutsche Landesbischöfin Ilse Junkermann als Vorsitzende im Oktober 2020 gewählt.

"Zeit zum Zuhören"

Bremen (epd). Kein Mucks, gespannte Stille im Kaminsaal des Bremer Rathauses. Jetzt leuchtet die Kerze, aus Sicherheitsgründen ein LED-Licht. Das ist das Zeichen: Buhari Lehbib tritt an das Mikrofon des Rednerpultes. Der 18-jährige Mann mit familiären Wurzeln in der Westsahara macht den Eisbrecher, er ist der erste Sprecher eines Forums, das es so im Land Bremen noch nie gegeben hat.

300.000 Menschen für atomare Abrüstung

Bonn (epd). Der Schriftsteller Heinrich Böll, die evangelische Theologin Dorothee Sölle, der Publizist Robert Jungk und der evangelische Theologie Helmut Gollwitzer waren nur einige der prominenten Rednerinnen und Redner, die am 10. Oktober 1981 nach Bonn kamen.