Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Zentraler Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 in Chemnitz

Der zentrale Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 findet am Mittwoch, 12. November 2025, um 18:00 Uhr in der Jakobikirche Chemnitz statt. Damit wird einer der Höhepunkte der Ökumenischen FriedensDekade in der Europäischen Kulturhauptstadt 2025gefeiert, ein Ort, der in diesem Jahr wie kaum ein anderer für kulturelle Begegnung und Verständigung steht.

Friedensbeauftragter Westfalen: Gewaltverzicht ist Voraussetzung für Frieden

Bielefeld (epd). Der Friedensbeauftragte der westfälischen Kirche, Christian Bald, hat mit Blick auf Initiativen zu einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs den Verzicht von Gewalt unterstrichen. Ein Streben nach Frieden brauche als ersten Schritt die Bereitschaft zu einem Gewaltverzicht, erklärte der Bielefelder Superintendent in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung.

Bischof Meier: Friede ist nicht gratis, sondern muss gestaltet werden

Augsburg (epd). Frieden ist laut dem Augsburger katholischen Bischof Bertram Meier nicht gratis zu haben. „Der Friede braucht unsere aktive Mitwirkung“, sagte Meier am Freitag im ökumenischen Festgottesdienst zum 375. Jubiläum des Augsburger Hohen Friedensfestes in der evangelischen Kirche St. Anna in seiner Predigt laut Manuskript.

AGDF: Dominanz des Militärischen einzuhegen ist vordringliche politische Aufgabe

Anlässlich des 80. Jahrestages des ersten Abwurfs einer Atombombe auf Hiroshima, aber auch vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine, hat der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, in Mutlangen betont, dass es die vordringliche politische Aufgabe sein müsse, die Dominanz des Militärischen einzuhegen.

EKD und Weltkirchenrat bei Apartheid und Israel weiter uneins

Die Evangelische Kirche in Deutschland hält an ihrer Kritik am Apartheid-Vorwurf des Weltkirchenrates gegen Israel fest. Trotz dieser Meinungsverschiedenheit setzt die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs auf Dialog und vertiefte Zusammenarbeit.

80 Jahre Hiroshima: „Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht aufgeben“

Die katholische Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD unterstreichen zum 80. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombomben über Hiroshima und Nagasaki, dass es weiterhin wichtig ist, das Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht aufzugeben, und ernsthafte Anstrengungen zu unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Gesprächskreis "Offene Kirche" will Friedensarbeit stärken

Stuttgart (epd). Der Vorstand der Offenen Kirche in Württemberg fordert die evangelische Kirche auf, sich angesichts der vielen Krisen und Kriege in der Welt „klar friedensethisch“ zu positionieren. Aufgabe der Kirche sei es, heißt es in einer Mitteilung vom Montagabend, „sich mit aller Kraft für den Frieden einzusetzen und lautstark anzumahnen, die Logik des Krieges zu durchbrechen“.

Bischof Stäblein fordert Ende des Tötens in Gaza

Berlin (epd). Der Berliner evangelische Bischof Christian Stäblein hat sich für weitergehende Schritte zur Beendigung des Kriegs im Gaza-Streifen ausgesprochen. Es müsse alles unterstützt werden, „was auf ein Schweigen der Waffen und einen Weg zum Frieden hinwirkt“, erklärte Stäblein am Samstag im RBB-Hörfunk.

Kirchen erinnern an Atombombenabwurf auf Hiroshima

Bonn (epd). Anlässlich des Atombombenangriffs auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren haben die evangelische und die katholische Kirche mehr Bemühungen für eine atomwaffenfreie Welt gefordert.