Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Bätzing: Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina notwendig

Von Montag an beraten die katholischen Bischöfe turnusmäßig in Fulda: Auf der Agenda steht auch eine Erklärung zur Lage in Nahost, wie ihr Vorsitzender Bätzing ankündigte. Er forderte langfristig eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina.

Theologin: Diffuse Sorgen bei Beratungen zu Kriegsdienst-verweigerung

Frankfurt a.M., Bonn (epd). In der Diskussion um den Wehrdienst herrschen nach den Worten der Theologin Sabine Müller-Langsdorf diffuse Sorgen bei ungenauem Wissen vor. „Die Debatte um die Sicherheitslage macht Angst“, sagte die Beraterin für die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) mit Sitz in Bonn dem Evangelischen Pressedienst (epd).

AGDF: Statt fruchtloser Debatten über einen Pflichtdienst den Freiwilligendienst stärken

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat Politik und Gesellschaft aufgefordert, sich anstelle von fruchtlosen Debatten über einen Pflichtdienst mehr Gedanken darüber zu machen, wie die vorhandenen Probleme auf freiwilliger Basis gelöst werden können. Dabei sollten die Freiwilligendienste stärker in den Blick genommen werden, so der Friedensverband.

Evangelische Jugend will keine "Wehrpflicht durch die Hintertür"

Nürnberg (epd). Die Evangelische Jugend (EJB) in Bayern positioniert sich gegen eine „Wehrpflicht durch die Hintertür“. Laut einer Mitteilung vom Freitag kritisiert die EJB den aktuellen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zur Modernisierung der Wehrpflicht. Zwar seien zunächst höhere Soldzahlungen und verpflichtende Musterung für Menschen mit einem männlichen Passeintrag ab 2027 geplant.