Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Von der Leyen wirbt um Verlängerung von Bundeswehreinsätzen

Berlin (epd). Rund vier Wochen nach der konstituierenden Sitzung hat der Bundestag seine reguläre Arbeit aufgenommen. Am Dienstag berieten die Parlamentarier unter anderem über die Bundeswehreinsätze in Afghanistan, im Sudan und gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). "Deutschland steht für Verlässlichkeit", sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Bundestag.

UN: Weiter Mandat für Chemiewaffeninspekteure in Syrien blockiert

New York / Genf (epd). Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich auch im dritten Anlauf nicht auf ein längeres Mandat für die internationalen Chemiewaffeninspekteure in Syrien geeinigt. Russland blockierte am Freitag (Ortszeit) in New York mit seinem Veto einen Resolutionsentwurf Japans. 

Mit Modellen der Friedenslogik aktiv Gewalt überwinden

Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat heute (16. November) ein Positionspapier zum Thema „Gerechter Frieden“ verabschiedet. Damit haben die Synodalen auch dem überarbeiteten Abschnitt „Gewalt überwinden“ zugestimmt. Auf ihrer Tagung im März hatten die Synodalen beschlossen, intensiv über diese Frage zu beraten.

Nordkirche verabschiedet Friedenspapier

Lübeck-Travemünde (epd). Die evangelische Nordkirche hat mit einem Positionspapier ihren Willen zur Überwindung der Gewalt auf der Welt bekräftigt. Das Papier zum Thema "Gerechter Frieden" wurde während der Landessynode am Donnerstagabend in Lübeck-Travemünde verabschiedet.

"Mali ist nicht ganz einfach"

Frankfurt a.M. (epd). Bevor sie die Reise ins Camp Castor bei Gao in Mali antreten, heißt es für die Soldaten zunächst Abschied nehmen von Familie und Freunden: "Mali ist nicht ganz einfach", sagt einer recht gelassen in die unruhige Handkamera. Ein anderer: "Jetzt gibt's kein Zurück mehr." Es sei nie schön, sich zu verabschieden, sagt ein Dritter: "Das ist mein Job.

AGDF: Die Arbeit für den Frieden ist eine bleibende Aufgabe aus dem Reformationsjubiläum

Beim Reformationsjubiläum ist es nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch gelungen, die Freiheit eines Christenmenschen, die Verantwortung in Kirche und Gesellschaft, aber auch ökumenische Verbundenheit in versöhnter Verschiedenheit neu zu entfalten. Eine bleibende und auch zu verstärkende Aufgabe ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden die weitere Arbeit für den Frieden.

Unheimliche Krieger

Genf (epd). Indiens Abrüstungsbotschafter bei den Vereinten Nationen verliert sich gerne im Philosophischen. Und der Diplomat gräbt ebenso engagiert in der langen Geschichte seiner Heimat. "Das alte Indien hatte Kriegsregeln", erklärt Amandeep Gill. "Die Kämpfe mussten bei Sonnenuntergang stoppen." Dann spannt er den Bogen zu seinem aktuellen Job.