Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

"Sie sahen aus wie von den Toten auferstanden"

Schloß Holte-Stukenbrock (epd). Als die zweite US-amerikanische Panzerdivision kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges das Gefangenenlager "Stalag 326" nahe der westfälischen Kleinstadt Stukenbrock erreichte, bot sich ihr ein grauenvolles Bild. Die dort inhaftierten Männer waren gekleidet in stinkenden Lumpen, die Körper gezeichnet von Seuchen, nicht verheilten Wunden und Mangel an Nahrung.

"Frieden geht anders" in der Bundeswehr-Hochschule

Seit dem 2. März 2020 lädt die Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität zur multimedialen Ausstellung „Frieden geht anders! Alternativen zum Krieg“ ein, die als Projekt vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau konzipiert wurde.

Hamburger Ausstellung "Frieden geht anders"

Hamburg (epd). Unter dem Motto "Frieden geht anders" eröffnet die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität am Montag (2. März) eine Ausstellung über gewaltfreie Alternativen zu Militäreinsätzen. Anhand elf konkreter Konflikte soll gezeigt werden, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten, teilte die Universität mit.

Grafisches Jahresmotiv steht fest

„UMKEHR ZUM FRIEDEN“, so lautet das Motto der Ökumenischen FriedensDekade im Jahr 2020, die jährlich im November in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag durchgeführt wird. Die Jury des ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs zur grafischen Gestaltung des Plakatmotivs hat vor wenigen Tagen das Motiv eines Grafikers aus der Schweiz auf den 1. Platz gewählt. 

Auch der Dialog mit Muslimen ist Friedensarbeit

Nürnberg (epd). Das Thema ist ein Dauerbrenner: 2019 tagten die Synode der Evangelischen Landeskirche in Bayern und die der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Thema "Frieden". Am kommenden Dienstag (18. Februar) findet in Nürnberg ein Studientag zum Thema "Frieden konkret" statt. Im Mittelpunkt steht die EKD-Schrift "Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens".

Talkrunde „Kirche und Frieden – von außen betrachtet!“ in Bad Boll

Wie werden die Kirche und ihre friedensethischen Positionen und Diskussionen in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Dies ist das Thema einer Talkrunde „Kirche und Frieden – von außen betrachtet!“ am Dienstag, 4. Februar, um 20 Ihr in der Evangelischen Akademie in Bad Boll, zu der die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll einladen.

An den Schulen Grundsätze der zivilen Konfliktbearbeitung erarbeiten

17 Expertinnen und Experten in ziviler Konfliktbearbeitung stehen bereit, um an niedersächsischen Schulen über ihre Einsätze in Krisen- und Kriegsgebieten zu berichten oder mit Schülerinnen und Schülern Grundsätze der zivilen Konfliktbearbeitung zu erarbeiten und deren Chancen und Risiken zu diskutieren. Sie sind Expert*innen deutscher Sicherheitspolitik.

"Weil ich schwarz bin"

Frankfurt a.M. (epd). Am Anfang wollte es niemand wahrhaben. Doch eines Morgens, als die fünfjährige Besma an der Garderobe ihrer Kita Mantel und Mütze ablegte und ihre Hausschuhe hervorholte, wurde das Problem in aller Schärfe klar. "Oh Besma, voll eklig", krakeelte ein Junge statt einer Begrüßung.

Wanderausstellung "10 Jahre Freie Heide"

Von1992 bis 2010 waren das nördliche Brandenburg und das südliche Mecklenburg-Vorpommern Schauplatz einer außergewöhnlichen Auseinandersetzung. Wo mehr als 40 Jahre lang die Sowjetunion bzw. Russland einen militärischen Übungsplatz betrieben hatte, plante die Bundesregierung nach der Wende die Fortsetzung der militärischen Nutzung.

Friedensinstitut Freiburg eröffnet

Das neue Friedensinstitut Freiburg wurde mit einem Festakt vor mehr als 220 Gästen aus Wissenschaft, Kirche und Praxis eröffnet. Mit dem Institut der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg wird ein Schwerpunkt in der Friedensforschung gesetzt. Damit erweitert die Hochschule, die interdisziplinäre Spitzenforschung im sozialen Bereich betreibt, ihr thematisches Portfolio.