Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.

Friedensbewegung

Margot Käßmann kommt 2019 nach Büchel

Wie schon in diesem Jahr soll es auch 2019 am zweiten Jahrestag der Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrages durch 122 Staaten, dem 7. Juli, einen Aktionstag am letzten deutschen Atomwaffenstützpunkt in Büchel in der Eifel geben.

Rüstungsgegner kritisieren UN-Konferenz zu Killerrobotern

Genf (epd). Rüstungsgegner haben von den UN-Mitgliedsländern ein globales Verbot von Killerrobotern verlangt. Das Ergebnis einer UN-Konferenz über die menschlich nicht kontrollierbaren Waffensysteme sei enttäuschend, kritisierte die Internationale Kampagne zum Verbot von Killerrobotern am Samstag in Genf.

Ärzte-Initiative IPPNW warnt vor Gefahr eines Atomkriegs

Landsberg am Lech (epd). Die ärztliche Friedensinitiative IPPNW warnt vor den Gefahren eines Atomkriegs. Mit der Aufkündigung des INF-Vertrages drohe "eine neue atomare Rüstungsspirale wie zu Zeiten des Kalten Krieges.

ICAN-Vorstand: Kündigung des INF-Vertrags ist keine Lösung

Baden-Baden/Berlin (epd). Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN hält es für wahrscheinlich, dass sowohl Russland als auch die USA den INF-Vertrag über Mittelstreckenraketen verletzen. Trotzdem könne die Lösung nicht sein, das Abkommen zu kündigen, sagte ICAN-Vorstandsmitglied Martin Hinrichs (Berlin) am Mittwoch dem Südwestrundfunk (SWR) in Baden-Baden.

Atomwaffengegner warnen vor unkontrollierbarem Wettrüsten

Berlin (epd). Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) hat die Bundesregierung zur Vermittlung im Streit zwischen den USA und Russland aufgefordert. Zugleich kritisierte die Organisation die jüngste Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den INF-Vertrag zur Kontrolle von Mittelstreckenraketen zu verlassen.

Demonstration gegen Bundeswehr- und Nato-Kommandozentralen in Kalkar

Kalkar (epd). Rund 300 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am Mittwoch im niederrheinischen Kalkar für Frieden und Abrüstung sowie gegen Kommandozentralen der Luftwaffe von Bundeswehr und Nato demonstriert. Die Polizei sprach von bis zu 200 Teilnehmern. Redner wandten sich auf der Kundgebung gegen eine Steigerung der Militärausgaben.

Friedensgruppen wollen am 3. Oktober in Kalkar demonstrieren

Kalkar/Dortmund (epd). Friedensinitiativen rufen für den 3. Oktober zu einer Demonstration gegen die Kommandozentralen der Luftwaffe von Bundeswehr und Nato im niederrheinischen Kalkar auf. Sie wenden sich unter anderem gegen eine Erhöhung des Rüstungsetats und Pläne für eine deutsche Beteiligung an Militärschlägen in Syrien, wie der Ostermarsch Rhein Ruhr am Freitag in Dortmund mitteilte.