Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.

Friedensbewegung

Pax Christi kritisiert Nahost-Plan von Trump

Berlin (epd). Die katholische Friedensbewegung Pax Christi hat Deutschland und die EU aufgefordert, den von der US-Regierung vorgelegten Nahost-Deal zurückzuweisen. "Wir lehnen den einseitigen Plan von US-Präsident Trump, an dem die palästinensische Seite nicht beteiligt wurde, aufs Schärfste ab", sagte Sprecher Manfred Budzinski am Donnerstag in Berlin.

Wanderausstellung "10 Jahre Freie Heide"

Von1992 bis 2010 waren das nördliche Brandenburg und das südliche Mecklenburg-Vorpommern Schauplatz einer außergewöhnlichen Auseinandersetzung. Wo mehr als 40 Jahre lang die Sowjetunion bzw. Russland einen militärischen Übungsplatz betrieben hatte, plante die Bundesregierung nach der Wende die Fortsetzung der militärischen Nutzung.

Klage gegen US-Gefahrgutlager in Lingenfeld erfolglos

Neustadt/Weinstraße/Germersheim (epd). Das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße hat die Klage des Vorsitzenden einer Bürgerinitiative gegen das Gefahrgutlager der US-Armee in Lingenfeld abgewiesen. Seit 2012 besitzt das US Army Depot in Germersheim die Genehmigung, in dem Lager 70 Tonnen giftiger, brennbarer und ätzender Stoffe zu lagern.

Staatsanwaltschaft: Aufruf zum Whistleblowing keine Straftat

Bonn/Zweibrücken (epd). Der Aufruf an Soldaten, die Öffentlichkeit über eine Beteiligung der deutschen Luftwaffe an völkerrechtswidrigen amerikanischen Drohneneinsätzen zu informieren, ist nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Bonn nicht strafbar.

150 Menschen demonstrieren für Frieden am Persischen Golf

Berlin (epd). Etwa 150 Menschen haben am Samstag in Berlin für Frieden in der Golfregion und gegen eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran und den USA demonstriert. Zu der Kundgebung am Brandenburger Tor hatten mehrere Friedensorganisationen aufgerufen.

„Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!“

„Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!“, so lautet das Motto eines Aufrufs aus der Friedensbewegung zu einer Kundgebung am kommenden Samstag, 11. Januar, am Brandenburger Tor in Berlin. Anlass ist die drohende Kriegsgefahr in der Golfregion, nachdem von einer Drohne der US-Armee ein iranischer General gezielt getötet wurde und der Iran zwei Militärbasen im Irak angriff.