Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.

Friedensbewegung

Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen wird verschoben

Bonn/Büchel (epd). Der für den 6. Juni geplante kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel in der Eifel wird wegen der Corona-Pandemie verschoben. Der neue Termin steht noch nicht fest, wie die Projektgruppe "Kirchen gegen Atomwaffen" am Freitag in Bonn mitteilte.

"Ostermärsche haben die Gesellschaft mitgeprägt"

Düsseldorf (epd). Die Ostermärsche spielen nach Einschätzung des Politologen Gregor Hofmann auch 60 Jahre nach ihrer Premiere in Deutschland noch eine wichtige gesellschaftliche Rolle.

Die Themen wechseln, die Ostermärsche bleiben

Düsseldorf (epd). Als der Lehrer Konrad Tempel am 15. April 1960 mit einigen Dutzend Gleichgesinnten zu einem Sternmarsch in die Lüneburger Heide aufbricht, ahnt er nicht, welche Massenbewegung an diesem Karfreitag entstehen sollte. Drei Tage später, am Ostermontag, demonstrieren am Truppenübungsplatz im niedersächsischen Bergen-Hohne mehr als tausend Pazifisten gegen Atomwaffen.

Friedensbewegung plant wegen Corona-Krise virtuellen Ostermarsch

Düsseldorf (epd). Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die Ostermärsche der Friedensbewegung aus: Genau 60 Jahre nach dem ersten Ostermarsch in Deutschland müssen in diesem Jahr alle geplanten Kundgebungen und Aktionen in bundesweit mehr als 90 Orten abgesagt werden.

Protestwoche gegen Airbase Ramstein wird wegen Coronakrise verschoben

Ramstein/Berlin (epd). Die Initiative "Stopp Air Base Ramstein" hat wegen der Coronakrise ihre für Anfang Juli geplante fünfte Protestwoche gegen den US-Luftwaffenstützpunkt im westpfälzischen Ramstein abgesagt. Die "Ramstein Protesttage 2020" sollen jetzt vom 25. bis 27. September in Berlin stattfinden, teilte der Koordinierungskreis am Freitag mit.

Friedensbewegung in NRW begrüßt Absage von Nato-Militärmanöver

Dortmund (epd). Die nordrhein-westfälische Friedensbewegung begrüßt die Absage des Nato-Großmanövers "Defender 2020" wegen der Corona-Epidemie. Der Transport von Tausenden Soldaten und dem dazu gehörigen Kriegsmaterial unter anderem durch NRW könne so unterbleiben, teilte das Bündnis "Stopp Defender 2020 NRW" am Dienstag in Dortmund mit.

Rund 60 Organisationen und Verbände fordern umfassendes Rüstungsexportverbot für Jemen-Militärkoalition

Zahlreiche Organisationen aus der Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik sowie humanitäre Hilfsorganisationen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), haben in einem Offenen Brief Bundeskanzlerin Angela Merkel und weitere Mitglieder der Bundesregierung nachdrücklich aufgefordert, das im September vergangenen Jahres gegenüber Saudi-Arabien verlängerte Rüs

NRW-Friedensbewegung demonstriert gegen Nato-Manöver

Duisburg/Dortmund (epd). Friedensgruppen aus Nordrhein-Westfalen wollen am 21. März in Duisburg gegen das Nato-Militärmanöver "Defender 2020" demonstrieren. Der Protest richte sich vor allem gegen die Militärtransporte von Soldaten und Material durch NRW, teilte das Bündnis "Stoppt Defender 2020 NRW" am Donnerstag in Dortmund mit.

Greenpeace fordert restriktivere Rüstungspolitik

Berlin (epd). Greenpeace Deutschland fordert von der Bundesregierung eine restriktivere Rüstungspolitik. Ein am Dienstag in Berlin vorgestellter Entwurf der Umweltorganisation für ein Rüstungsexportgesetz sieht unter anderem vor, Waffenexporte aus Deutschland in Drittländer vollständig zu verbieten.