Nach Ausschreitungen bei einer Demonstration in Köln am Samstag melden Polizei und Demonstrierende zahlreiche Verletzte. Das Protestbündnis kritisiert übermäßige Polizeigewalt. Die Polizei spricht von Angriffen mit Stahlkugeln, Schlägen und Tritten.
Für den Einsatz im Bereich palästinensisch-jüdischer Dialog und friedlichen Widerstand gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE haben drei Initiative den Aachener Friedenspreises 2026 bekommen. Geehrt wurden etwa die "Palestinians and Jews for Peace".
Vor 30 Jahren haben die Vereinten Nationen einen Vertrag für ein Verbot von Atomwaffentests beschlossen. Formell in Kraft getreten ist dieser aber bis heute nicht. Das Bundesamt für Strahlenschutz überwacht die Einhaltung in Deutschland.
Mit einem Predigtstreik will die Initiative "Schweigen für den Frieden" auf eine "zunehmende Militarisierung" öffentlicher Debatten reagieren. Statt der Predigt sollen Bibellesung, Gebet und Dialog im Mittelpunkt der Gottesdienste stehen.
Der Ukrainekrieg bringt manche Christen in einen Gewissenskonflikt. Der Berliner Bischof Stäblein äußert seine eigene Gespaltenheit in Bezug auf Pazifismus und das Recht auf Verteidigung.
Der Volkswagenkonzern befindet sich in einer Krise und will Zehntausende Stellen abbauen. Auch Werke sollen geschlossen werden. Am Standort Osnabrück soll offenbar ein Rüstungskonzern die Arbeitsplätze sichern. Mehrere Organisationen protestieren.
Vor 25 Jahren erschütterten die Anschläge vom 11. September in den USA die Welt. Das World Trade Center in New York und das Pentagon in Arlington, Virginia, sind bekannt - weniger bekannt ist die Geschichte des vierten entführten Flugzeugs.
Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), hält an ihrer pazifistischen Überzeugung fest. Der Publizist Stephan Anpalagan hingegen hat sie unter dem Eindruck des Ukrainekriegs geändert.
Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September in den USA erinnert die "Ökumenische Initiative Kirche gegen Atomwaffen" am Fliegerhorst Büchel daran. Es soll auch um das Gespräch zwischen Christen und Muslimen gehen.
Die Gefahr durch autonome Waffensysteme wächst - und große Militärmächte sperren sich gegen eine Regulierung. UN-Generalsekretär Guterres und das Rote Kreuz dringen auf Verbote.