Angesichts der US-Kampagne gegen den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag warnt die ehemalige Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul vor einer "Zerstörung von Rechtsstaatlichkeit".
Aus Sorge vor einer zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung ruft ein Bündnis in Magdeburg zum Dialog auf: Der Friedensappell will zwischen verschiedenen Lagern vermitteln und Brücken der Verständigung bauen.
Der israelische Minister Itamar Ben-Gvir sorgt mit einem Aufruf zur Tötung von Palästinensern im Gaza-Streifen für Kritik. Der Nahost-Beauftragte der katholischen Kirche mahnt, auch der Feind im Krieg bleibe ein Mensch.
Ein Aufruf des israelischen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir zum Töten von Palästinensern löst in Deutschland scharfe Kritik aus. Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), äußert Entsetzen.
Ein Dorf will mit einer Gedenkstätte an die Opfer der NS-Zeit erinnern. Das geplante gemeinsame Gedenken an gefallene Soldaten und ermordete Juden ruft ein unterschiedliches Echo hervor.
KI in Waffensystemen hat Kriege fundamental verändert. Die Technikforscherin Jutta Weber warnt vor unkalkulierbaren Risiken und fordert Regulierung: Entscheidungen über Leben und Tod dürften nicht auf Basis unvollständiger Daten getroffen werden.
Sie kamen ums Leben bei dem Versuch, anderen zu helfen: 350 humanitäre Helferinnen und Helfer wurden vergangenes Jahr getötet. Am 19. August erinnern die Vereinten Nationen an ihren Einsatz.
Mehr als 370.000 junge Menschen haben seit Jahresbeginn Post von der Bundeswehr bekommen. Nur Männer sind zur Reaktion verpflichtet. Frauen zeigen wenig Interesse.
Den Dienst an der Waffe zu verweigern, ist eine Frage des Gewissens. Der neue Wehrdienst und die Wehrerfassung aller 18-Jährigen lässt die Nachfrage nach entsprechenden Beratungen steigen. Die Kirchen reagieren.
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland weitet ihre Wehrdienstberatung für junge Menschen aus. Die Nachfrage sei in diesem Jahr so hoch wie nie zuvor.