Die Ökumenische Friedensdekade hat das visuelle Gesicht für ihr Aktionsjahr 2026 gewählt. Durchgesetzt hat sich ein Entwurf des Dortmunder Grafikers Olaf Warburg.
Am 24. Februar jährt sich die Vollinvasion russischer Truppen in der Ukraine zum vierten Mal. Der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche ruft für diesen Tag in Berlin zu einer Solidaritätsdemonstration für das kriegsgeplagte Land und seine Menschen auf.
Die Fähigkeit, mit traumatischen Erlebnissen umzugehen, hängt von der Resilienz eines Menschen ab. Wenn immer wieder Grenzen überschritten werden, greift das laut der Trauma-Expertin Brigitte Säker mit höherer Wahrscheinlichkeit die Psyche an.
Engagement für Geflüchtete oder Abbau des Sozialstaats: Der Lippische Landessuperintendent Arends sieht die Kirche in der Verantwortung, Partei zu ergreifen und sich einzumischen.
In Kriegs- und Krisenregionen spielt die militärische Nutzung Künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle. Wie KI Friedensbemühungen unterstützen kann, erklärten Experten bei einer Online-Veranstaltung der Evangelischen Hochschule Freiburg.
Der ukrainische Priester Yurii Chornii betreut im Uniklinikum Lübeck verwundete Soldaten aus seinem Heimatland. Der vierjährige Einsatz an der Front habe die Menschen sehr verändert, sagt er. Viele Soldaten hätten den Bezug zur Realität verloren.
Mit der Friedensdenkschrift der EKD befasst sich ein Friedenskongress. Referenten sind unter anderem der EKD-Friedensbeauftragte Kramer und die frühere "Brot für die Welt"-Chefin Füllkrug-Weitzel.
Seit Januar hat die Bundeswehr gut 40.000 Fragebögen für den freiwilligen Wehrdienst an 18-Jährige verschickt. Der parlamentarische Staatssekretär Sebastian Hartmann ist zuversichtlich, dass sich genügend Freiwillige finden.
Auch in Russland wird Religion missbraucht, um Krieg zu führen. Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx kritisiert den russischen Patriarchen als Häretiker und sagt: "Wir besitzen die Wahrheit nicht."
Ab Freitag geht es bei der Münchner Sicherheitskonferenz wieder um sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen. Dringend müsse auch über einen Stopp der nuklearen Aufrüstung gesprochen werden, fordern Friedensdienste.