Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen verzögert sich

Berlin (epd). Die Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen verzögert sich offenbar. Grund sei die Klage eines US-Rüstungsunternehmens gegen die Vergabe des Auftrages nach Israel, berichtet "Der Spiegel". Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte im Januar entschieden, bis zu fünf Drohnen zu leasen.

Kirchen kritisieren Waffenverkäufe als Gefährdung des globalen Friedens

Berlin (epd). Der Wert der deutschen Rüstungsexporte ist auch im ersten Halbjahr 2016 einem Zeitungsbericht zufolge wieder gestiegen. Wie die Tageszeitung „Die Welt“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, wurden Genehmigungen für Waffenexporte im Wert von rund vier Milliarden Euro erteilt.

Wirtschaftsminister Gabriel verteidigt Waffenexporte

Berlin (epd). Nach dem Anstieg der deutschen Rüstungsexporte auf den höchsten Stand seit vielen Jahren hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) dem Vorwurf widersprochen, er sei mit der von ihm angekündigten Politik gescheitert, die Waffenlieferungen zu reduzieren.

Gespräch mit Russland suchen und Vertrauen aufbauen

Die Erinnerung an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 75 Jahren könnte ein Anlass sein, wieder das Gespräch mit Russland zu suchen und neues Vertrauen zwischen Deutschland und Russland aufzubauen.