Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Katholische Laien beenden Treffen mit Nahost-Resolution

Paderborn (epd). Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) kritisiert in einer Erklärung sowohl die israelische Regierung als auch die Hamas für ihr Vorgehen im Gaza-Krieg. Die katholische Laienorganisation nahm am Samstag zum Abschluss ihrer Vollversammlung in Paderborn „mit überwältigender Mehrheit“ eine Resolution zum Nahost-Konflikt an, wie das ZdK mitteilte.

Büchel: „Gott wird sich stärker erweisen als Mächte des Bösen und der Gewalt“

Sich nicht vom Bösen überwinden lassen, aber auch weiterhin als Christinnen und Christen für eine atomwaffenfreie Welt und den Frieden eintreten, dies betonten die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz, Dorothee Wüst, und der Weihbischof des Bistums Speyer, Otto Georgens, beim Kirchlichen Aktionstag am Fliegerhorst Büchel, zu dem rund 120 Christinnen und Christen gekommen waren.

Kirchentag Hannover: Ramelow für europäische Verteidigungsarmee

Hannover (epd). Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) fordert zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine eine europäische Friedensordnung. Es gehe darum, den Krieg in der Ukraine zu stoppen, sagte der frühere Thüringer Ministerpräsident am Freitag beim 39. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover. Dabei führe ein Waffenstillstand allein noch nicht zum Frieden.

Klara Butting: Mit der Bibel den Geist von der Logik der Gewalt befreien

Angesichts der derzeitig zu erlebenden Militarisierung der gesamten Gesellschaft und um in dieser Zeit den Geist von der Logik der Gewalt zu befreien, lohne es sich, die Bibel aufzuschlagen. Denn da zeige es sich, dass etwas Neues geschiehe und sich nicht durch Gewalt, sondern durch Zuwendung ein Ausweg eröffne. Dies betonte die Theologin Professor Dr.

Christlicher "Friedensruf": Wirtschaft nicht militarisieren

Hannover (epd). Mit Blick auf das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren fordern Christen in einem „Friedensruf“ mehr Engagement der Politik für die Lösung aktueller Konflikte. Laut dem am Donnerstag in Hannover veröffentlichten Appell ist eine Wirtschaft, die das Gemeinwohl sowie den Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt, Voraussetzung für den Frieden. Am 8.