Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Evangelische Friedensdenkschrift als Werkzeug für Krisenzeit

Frieden ist ein zentrales Thema der Kirchen. Die evangelische Kirche hat ein neues Grundsatzpapier vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und des Nahost-Konflikts veröffentlicht. Nicht alle Protestanten sind mit der Positionierung einverstanden.

Bischof Meister: Begriff des Genozids kann ich nicht benutzen

Der Begriff "Genozid" kann nach Ansicht des hannoverschen Landesbischofs Meister nicht auf das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen bezogen werden. Er reagiert damit auf eine umstrittene Predigt des palästinensischen Bischofs Azar.

Bischof Azar bedauert Irritation durch "Völkermord"-Äußerung

Weil er in einem Gottesdienst in Jerusalem von "Völkermord" an den Palästinensern sprach, sorgte der palästinensische Bischof Azar für Empörung. Nun bedauert er, dass seine Worte "Irritation" ausgelöst haben.

Nach Eklat in Jerusalem: Westfälische Präses setzt auf Dialog

Projekte, Gedenkorte und viele Gespräche: Die Theologin Ruck-Schröder war mit einer Delegation des NRW-Landtags fünf Tage in Israel und im Westjordanland. Angesichts der Spannungen setzt sie auf dem Weg zur Verständigung auf Begegnungen und Dialog.

Bischof spricht von "Genozid": NRW-Delegation entsetzt

Weil der palästinensische Bischof Azar in einem Gottesdienst in Jerusalem von "Völkermord" spricht, verlässt der Vizepräsident des Zentralrats der Juden die Kirche. Unterstützung erhält er von einer Delegation des NRW-Landtages.