Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN: Massenflucht aus dem Norden Gazas hält an

Im Gaza-Streifen haben rund eine Million Menschen ihre Wohngebiete verlassen. Sie fürchten den Einmarsch der israelischen Armee, die einen massiven Schlag gegen die Terrorgruppe Hamas plant.

Käßmann: Hoffnung wachhalten in schwierigen Zeiten

Leipzig (epd). Die evangelische Theologin Margot Käßmann ruft angesichts der angespannten Weltlage dazu auf, jenseits von Waffen nach Konfliktlösungen zu suchen. „Ich will nicht sagen, dass die pazifistische Grundhaltung die einzig mögliche sei“, sagte Käßmann am Montag laut Redemanuskript in der Leipziger Nikolaikirche.

Autor Kermani wertet Lage in Nahost als neuen 30-jährigen Krieg

Köln (epd). Der Kölner Schriftsteller und Friedenspreisträger Navid Kermani charakterisiert die Lage in Nahost als neuen Dreißigjährigen Krieg. Spätestens seit 2003 breche ein Land nach dem anderen auseinander, werde ein Land nach dem anderen von Gewalt, Vertreibung, Bürgerkrieg und Terror heimgesucht, sage er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag).

Chef des UN-Hilfswerks: Gaza steht vor Zusammenbruch

Der Chef des UN-Hilfswerks für Palästina, Lazzarini, prangert den israelischen Aufruf zur Räumung Nord-Gazas an. Die Gesundheitsversorgung in dem belagerten Palästinensergebiet sei kaum noch zu gewährleisten.

"Letzte Nacht haben wir im Bunker übernachtet"

Während hunderte Deutsche mit Sonderflügen das Land verlassen, wollen andere gerade jetzt in Israel bleiben. Doch den Kriegsausbruch werden auch sie nie vergessen.

Guterres warnt vor Übergreifen der Gewalt auf gesamte Nahost-Region

New York, Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem Übergreifen des Konflikts zwischen Palästinensern und Israel auf die gesamte Region gewarnt. Der UN-Generalsekretär appellierte am Mittwoch (Ortszeit) in New York an alle Konfliktparteien, eine weitere Eskalation zu verhindern.

Berliner Imame verurteilen Terror und Jubel

Berlin (epd). Mehrere Berliner Imame haben den Jubel auf Berliner Straßen über den Angriff der Hamas auf Israel kritisiert. „Wir verurteilen auf das Schärfste die jüngsten Terrorakte im Nahen Osten und sind bestürzt über die Gewalt verherrlichenden Äußerungen und Gesten in Berlin“, heißt es in einer am Donnerstag verbreiteten Erklärung des „Rates der Berliner Imame“.